Arnsberg Neheim Hüsten

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Am Montagvormittag kündigte ein 50-jähriger Mann telefonisch gegenüber der Polizei seinen Suizid an. Als die ersten Polizeikräfte an der Wohnanschrift in Müschede eintrafen steckte der Mann einen waffenähnlichen Gegenstände durch den Briefkastenschlitz. 

Die Polizei zog sich zunächst von der Wohnanschrift zurück und sperrte die Umgebung ab. Andere Menschen waren nicht in Gefahr und wurden nicht durch den Mann bedroht. In mehreren Gesprächen wurde versucht den Mann zum Einlenken zu bewegen. Die Verhandlungen blieben jedoch ohne Erfolg. Durch ein Spezialeinsatzkommando konnte der Mann schließlich gegen 15:45 Uhr überwältigt werden. Der 50-Jährige kam anschließend in ärztliche Betreuung. Aufgrund des Polizeieinsatzes musste kurzfristig das Gas in der näheren Umgebung der Kronenstraße abgestellte werden. Eine Waffe konnte bislang nicht in dem Haus gefunden werden. Die Durchsuchungsmaßnahmen sowie weitere Ermittlungen dauern derzeit noch an.

Die Leitstelle der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis testet seit letzter Woche ein neues Ortungssystem. Anrufer, welche nicht wissen wo sie sich befinden, erhalten eine SMS mit einer kurzen Anleitung zur Übersendung der eigenen GPS-Daten. Die Leitstelle kann anschließend zielgenau die Einsatzkräfte entsenden und so beispielsweise Verirrte oder spezielle Einsatzorte finden. Am Sonntagabend gingen sowohl in Soest als auch im Hochsauerlandkreis diverse Notrufe von Kindern ein, welche sich in einem Waldgebiet bei Ense verlaufen hatten. Die Leitstelle der Polizei im Hochsauerlandkreis schickte daraufhin mithilfe des neuen Systems eine Ortungs-SMS. Die Kinder hielten sich an die vorgegeben Schritte und übersandten so die GPS-Daten. Die Kinder wurden kurze Zeit später durch die eingesetzten Polizeibeamten aus Arnsberg und Werl in unmittelbarer Nähe des übermittelten Orts gefunden.

Einen gewöhnlichen Unfall nahmen Polizeibeamte in Moosfelde auf. Die Unfallaufnahme war alles andere als gewöhnlich. In der Heinrich-Klasmeyer-Straße kam es am Freitag gegen 11.30 Uhr zu einem Unfall. Ein 74-jähriger Mann aus Hüsten stieß in einer Kreuzung mit dem Wagen einer 34-jährigen Frau aus Neheim zusammen. Beide blieben unverletzt. Die eingesetzten Polizeibeamten nahmen den Unfall auf. Dabei stellten sie fest, dass der Mann seinen Führerschein nicht dabei hatte. Eine Überprüfung ergab, dass er keine Fahrerlaubnis besitzt. Die Polizisten konfrontierten den Mann mit den Erkenntnissen. Der 74-Jährige erzählte den Beamten, dass er damals in der Lehre mit dem Führerschein angefangen hatte. Da er zur Bundeswehr musste, konnte er den Führerschein jedoch nicht beenden. Nach Beendigung der Wehrpflicht hat er seinen Führerschein nicht weitergemacht. Der Mann ist seitdem ohne Führerschein unterwegs. Seit 56 Jahren. Gegen den Mann wurde nun ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Blitzeinbruch NeheimMit einer selbstgebauten Metallramme fand im April 2017 ein Blitzeinbruch in ein Juweliergeschäft in Neheim statt. Umfangreiche Ermittlungen der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis führten jetzt zur Überführung eines 37-jährigen Serben. Der Mann ist zurzeit noch flüchtig.

Wie im April bereits berichtet rammten mehrere Täter mit einem Kleinlaster und einem selbstgebauten Metallgestell die Eingangstür des Juweliers auf. Im Inneren zerschlugen sie mehrere Vitrinen für Schmuck und Uhren. Mit der Beute flüchteten sie auf den großen Parkplatz an der Werler Straße. Hier ließen sie den Lkw zurück. Durch die Kriminalpolizei erfolgte eine umfangreiche Spurensuche am Tatort sowie am Lkw. Die intensive Arbeit zeigte Erfolg. Ein Spurentreffer konnte einem 37-jährigen Mann aus Serbien zugeordnet werden. Der Mann war bereits vor einigen Jahren in Österreich in Erscheinung getreten.
Auch hier war er an einem Blitzeinbruch beteiligt. Weitere Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat Meschede in enger Zusammenarbeit mit der österreichischen und serbischen Polizei konnten den Verdacht gegen den Mann erhärten. Die Polizei sucht nun mit einem internationalen Haftbefehl nach dem Täter. Vermutlich hält er sich in seiner Heimat auf dem Balkan auf. Die Ermittlungen nach den Mittätern dauern derzeit noch an.

(Foto Fluchtfahrzeug mit selbstgebauter Metallramme sowie den Schränken welche als Ablage genutzt wurden: Kreispolizeibehörde HSK)


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