Artikelbild zur Mobilitätsbefragung im Hochsauerlandkreis mit Symbolen für Fußverkehr, Fahrrad, Bus, Bahn und Auto

Hochsauerlandkreis. Rund 8.700 Haushalte im Hochsauerlandkreis erhalten in den nächsten Tagen Post vom Landrat. Thomas Grosche bittet darin die Bürgerinnen und Bürger, an der anstehenden repräsentativen Haushaltsbefragung des Hochsauerlandkreises teilzunehmen. Mit der Befragung soll das alltägliche Mobilitätsverhalten der Bürger erhoben werden. Zentrale Fragestellungen sind dabei: Wie viele Wege werden täglich im Hochsauerlandkreis zurückgelegt? Welche Verkehrsmittel werden für Arbeits-, Schul- oder Einkaufswege genutzt? Und wie werden die einzelnen Verkehrssysteme im Hochsauerlandkreis bewertet? (Symbolbild)

Aus den gewonnenen Daten geht der sogenannte Modal Split hervor. Er gibt Aufschluss darüber, zu welchen Anteilen die verschiedenen Verkehrsmittel – Fußverkehr, Fahrrad, Bus und Bahn, Auto und andere – auf alltäglichen Wegen der Kreisbevölkerung genutzt werden. Der Modal Split ist ein wichtiges Instrument für die Analyse der aktuellen Verkehrssituation im HSK. Die Ergebnisse bilden eine zentrale Grundlage für die weitere Verkehrsplanung im Hochsauerlandkreis.

‚Wir wollen die Mobilität der Zukunft gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern gestalten und noch stärker auf ihre Bedürfnisse eingehen‘, sagt Landrat Thomas Grosche und hofft auf eine ‚rege Beteiligung‘ an der Befragung: ‚Je mehr Bürger mitmachen, desto zuverlässiger werden die Ergebnisse‘.

Die Mobilitätsbefragung läuft über drei Wochen vom 22. September bis zum 15. Oktober und wird im Auftrag des Kreises von dem Planungsbüro Planersocietät Frehn Steinberg Partner GmbH aus Dortmund durchgeführt. Alle zufällig ausgewählten Haushalte werden postalisch zur Teilnahme eingeladen. Sie können sich dabei wahlweise online, schriftlich per Post oder telefonisch beteiligen. ‚Damit können wir für jede Person eine geeignete Form zur Beteiligung an der Mobilitätsbefragung anbieten‘, sagt Harriet Schröder, Expertin für Mobilitätsbefragungen bei der Planersocietät.

Die Befragung besteht aus drei Teilen: einem Haushaltsfragebogen zur Haushaltsstruktur und Verkehrsmittelausstattung, Personenfragebögen für alle Haushaltsangehörigen – unter anderem zu persönlichen Mobilitätsvoraussetzungen wie dem Führerscheinbesitz oder zur persönlichen Bewertung der Verkehrssituation im Hochsauerlandkreis – sowie einem Wegeprotokoll für jede Person ab 6 Jahren. Im Wegeprotokoll werden die Befragten gebeten, an einem vorgegebenen Werktag alle zurückgelegten Wege und die jeweils genutzten Verkehrsmittel zu dokumentieren. Ob der Gang zum Bäcker, die Fahrt zur Arbeit, der Weg zum Supermarkt, ins Fitnessstudio oder der abendliche Spaziergang – alle diese Wege werden im Wegeprotokoll notiert. Falls an dem Tag keine Wege zurückgelegt wurden, kann diese Information ebenfalls vermerkt werden.

Die gesetzlichen Anforderungen an den Datenschutz werden streng eingehalten, alle personenbezogenen Angaben werden im Anschluss vernichtet. Weitere Informationen zur Mobilitätsbefragung gibt es unter www.hsk-mobil.de. Erste Ergebnisse aus der Befragung werden für den Sommer 2027 erwartet.

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