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Arbeitsunfall und Verkehrsdelikt in Hüsten

Bei dem Sturz von einem Gerüst erlitt Donnerstag ein 19-jähriger Dachdecker schwere Verletzungen. Polizei und Rettungskräfte wurden vormittags zur Unfallstelle an der Straße Schmale Trift gerufen. Dort war der Azubi

aus einer Höhe von etwa sechs Metern abgestürzt und hatte sich dabei derart verletzt, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Lüner Krankenhaus geflogen werden musste.
Für den jungen Mann bestand keine Lebensgefahr. Die Bezirksregierung / Dezernat für Arbeitsschutz wurde eingeschaltet.

Erst als der Abschleppwagen eintraf, um seinen offensichtlich frisierten Motorroller zur technischen Untersuchung sicherzustellen, gab ein 16-Jähriger technische Veränderungen an seinem Mofa zu. Zuvor hatte der Hüstener Schüler mit hoher Geschwindigkeit und riskanter Fahrweise einen Streifenwagen abgehängt, konnte aber dank des abgelesenen Kennzeichens wenig später an seiner Anschrift angetroffen werden. Seinen 25-km/h-Roller hatte er zwar versteckt geparkt, kam damit aber nicht weit. Da der Schüler zunächst nicht mit der Wahrheit herausrücken wollte, bestellten die Beamten einen Abschleppdienst um seinen Roller zur technischen Untersuchung sicherzustellen. Mit den dadurch entstehenden Kosten konfrontiert, gab der Schüler schließlich klein bei. Er gab zu, seinen Roller technisch auf eine Endgeschwindigkeit von mindestens 80 km/h frisiert zu haben. Das hätte er besser nicht getan, denn dadurch erloschen die Betriebserlaubnis und der Versicherungsschutz seines Rollers und er fuhr ohne Führerschein. Seine Mofa-Prüfbescheinigung reichte nicht mehr aus, um den frisierten Roller zu fahren; dazu hätte erden Führerschein der Klasse A1 benötigt. Der 16-Jährige wurde wegen der Verstöße angezeigt.

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