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„Ich werde gemobbt “ was nun??

Fachgespräch Gesellschaftlicher Trend: „Mobbing“ am Mittwoch, 24.02.2010 im Kulturzentrum

Hochsauerlandkreis/Arnsberg. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten des steigenden Konkurrenz- und Leistungsdrucks sowie der Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes ist zu beobachten, dass „Mobbing“ vermehrt auftritt.

Doch was ist „Mobbing“ überhaupt? Mit dem Begriff „Mobbing“ wird ein Prozess der systematischen Ausgrenzung und Erniedrigung eines anderen Menschen bezeichnet, die von einer oder mehreren Personen regelmäßig über einen längeren Zeitraum betrieben wird. Zu beobachten ist einerseits, dass der Begriff nicht sachgerecht verwandt wird, indem schon alltägliche Konfliktfälle so bezeichnet werden oder aber auch sachliche Kritik an einer fachlichen Leistung, andererseits die Existenz im eigenen Unternehmen von Führungskräften negiert wird. „Im vergangenen Jahr sind mehrere Anfragen bezüglich einer Beratung oder die Anfrage nach einem Gesprächskreis bei mir eingegangen“ – so Marion Brasch, „die betroffenen Personen stehen häufig ganz alleine da.“ Aus diesem Grund ist die Veranstaltung in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle und der Volkshochschule ins Leben gerufen worden. Auf der Grundlage des „Mobbing-Reports“, einer Studie der Sozialforschungsstelle Dortmund im Auftrage des Bundesministeriums für Arbeit möchten wir über einen sachgerechten Umgang mit dem Thema „Mobbing“ informieren.

Interessierte Bürger und Bürgerinnen laden wir zum Fachgespräch am Mittwoch, den 24.02.2010, 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr, im Kulturzentrum Berliner Platz, 59759 Arnsberg herzlich ein.
Programmablauf:

14:00 Uhr Begrüßung 14:45 Uhr „Mobbing – Begriffsbestimmung und Interventionsmöglichkeiten“ Bärbel Meschkutat, Dipl. Pädagogin und Supervisorin Wiss. Mitarbeiterin an der Sozialforschungsstelle, ZWE der Techn. Uni Dortmund 15:45 Uhr „Gesundheitliche Auswirkungen von Mobbing“ Dr. Joachim Scholz Leitung Sozialpsychiatrischer Dienst des Gesundheitsamtes Hochsauerlandkreis 16:00 Uhr „Chancen und Möglichkeiten aus der betrieblichen Praxis“ Dipl. Sozialarbeiter Markus Ebert Ehemaliger Betriebsratsvorsitzender der RWE Rheinland Westfalen Netz AG, Standort Arnsberg 16:15 Uhr Moderiertes Gespräch mit den Referenten und Rückfragen Moderation der Veranstaltung Michaela Padberg

Um eine verbindliche Anmeldung wird bis zum 05.02.2010 bei der Arnsberger Kontakt- und Infor-mationsstelle für Selbsthilfegruppen im Hochsauerlandkreis ? AKIS im HSK, Fax: 02931 9638-105 oder per Email an [email protected] gebeten.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Bei Rückfragen stehen Ihnen die AKIS im HSK, Arnsberger Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, Marion Brasch, unter der Telefonnummer 02931 9638-105 gern zur Verfügung.

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