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Landesinstitut untersucht Arnsberg: Wohngebiete Grüner Weg, Schreppenberg und Ruhrkamp bekommen Besuch

Arnsberg. Das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) wird am 19. und 20. Januar die Wohngebiete Grüner Weg, Schreppenberg und Ruhrkamp näher Betrachten. Hintergrund dieser Untersuchung ist die Frage, wie Altbaubestände sich an eine sich verringernde und sich verändernde Nachfrage angepasst werden können? Denn ungefähr 85% des Arnsberger Wohnungsbestandes befindet sich in Privateigentum, wovon ein erheblicher Anteil Einfamilienhäuser sind, die in den 50er bis 70er Jahre des letzten Jahrhunderts gebaut wurden.

Um hierauf Antworten zu erhalten, beteiligt sich Arnsberg neben 13 anderen Kommunen in Deutschland an einem Forschungsprojekt der Wüstenrot Stiftung, das vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) in Aachen, der Hochschule für Technik (HFT) in Stuttgart und dem  Institut für Raumordnung und Entwicklungsplanung (IREUS) der Universität Stuttgart (Projektleitung) bearbeitet wird. Ziel ist die Erarbeitung von „Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Nutzung von Einfamilienhausbeständen der 1950er bis 1970er Jahre“.

Es werden nun in drei Arnsberger Wohngebieten Einfamilienhausbestände aus den 50er bis 70er Jahren im Hinblick auf ihre Qualitäten für die nächste Nutzergeneration untersucht. Andrea Berndgen-Kaiser, Leiterin des Projekts im ILS, und Frau Kerstin Bläser werden am Mittwoch und Donnerstag, den 19. und 20. Januar, in den ausgewählten Quartieren in Arnsberg und Bruchhausen Vor-Ort-Recherchen durchführen. Es werden auch Fotos aufgenommen sowie einzelne Bewohner um Auskünfte im Zusammenhang mit dem Projekt angesprochen.

In den folgenden Straßenzügen wird die Begehung stattfinden:
Bruchhausen: Thomas- Mann-Weg, Josefstraße, Liptiner Straße, Kleinbahn, Ruhrkamp, Lohmannstraße, Heerweg, Erntestraße.
Schreppenberg:  Sonnenweg, Habichtshöhe, Fasanenweg, Reiherweg, Schwalbenweg.
Grüner Weg: Grüner Weg, Bördestraße.

Im Bereich Grüner Weg wird zudem ein Fragebogen verteilt. Die Stadtverwaltung bittet die dortigen Bewohner, sich an der Befragung zu beteiligen. Die Forscher können sich durch ein Empfehlungsschreiben der Stadt Arnsberg ausweisen. Für Rückfragen steht bei der Stadtverwaltung Bettina Dräger-Möller 02932 2011409 oder [email protected] zur Verfügung.

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