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Städtepartnerschaft mit Olesno lebt von der Begegnung der Jugendlichen

Arnsberg/Olesno. Mit vielen neuen und guten Eindrücken, insbesondere auch von der überragenden Gastfreundschaft, ist eine Delegation der Stadt Arnsberg aus der polnischen Partnerstadt Olesno, dem früheren Rosenberg, zurück gekehrt. Die Gastgeber haben den Arnsbergern neben den offiziellen Begegnungen ihre Stadt und die Region gezeigt. So stand auch der Besuch des berühmten Wallfahrtsklosters in Tschenstachau, das auch UNESCO Weltkulturerbe ist, mit der Schwarzen Madonna mit auf dem Programm.
Zu der Delegation aus Arnsberg gehörten neben der stellvertretenden Bürgermeisterin Erika Hahnwald auch die Ratsmitglieder Isolde Clasvogt (BÜ90/Die Grünen), Werner Lattrich (CDU) und Gerd Stüttgen (SPD) sowie für die Stadtverwaltung der Leiter des Bürgermeisteramtes, Bernd Wisser. Damit wollte die Arnsberger Seite auch im Rahmen des Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahres die besondere Bedeutung der Beziehungen zu dem östlichen Nachbarland betonen.
Die Geschichte der Arnsberger Partnerschaft ist etwas besonderes. Hervorgegangen ist sie aus der 1956 geschlossenen Patenschaft der Arnsberger über die Einwohner des ehemaligen Rosenberg. Nach der politischen Wende ist daraus 1992 die Städtepartnerschaft Olesno und Arnsberg geworden.
Die Arnsberger nahmen an den Olesno-Tagen und der Verleihung der Auszeichnung „Rose von Olesno“, womit verdiente Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, teil. In einer feierlichen Sitzung des Stadtrates im Kulturhaus mit zahlreichen hochkarätig Gästen, wurde sowohl von Olesnos Bürgermeister Sylvester Lewicki in seiner Ansprache als auch von Erika Hahnwald in ihrem Grußwort die Notwendigkeit und Wichtigkeit der Begegnung durch Schulpartnerschaften betont. „Dieser Austausch“, so die stellvertretende Bürgermeisterin im Kulturhaus in Olesno, „lässt die Jugendlichen in Gastfamilien die Kultur und den Alltag des jeweils anderen Landes hautnah erleben.“ Seit dem Bestehen der Partnerschaft zwischen der Realschule „Am Eichholz“ und der Fürstin Hedwig-Schule in Olesno haben rund 180 Kinder Arnsberg besucht. Ähnlich hoch ist auch die Anzahl der Arnsberger Schülerinnen und Schüler, die zum Gegenbesuch in der polnischen Partnerstadt waren. Dabei dürfen die Begegnungen zwischen dem Arnsberger Mariengymnasium und dem Lyzeum Olesno nicht vergessen werden.
Im kommenden Jahr kann das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft begangen werden. Dies soll mit einer größeren Begegnung gefeiert werden.

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