v.l.n.r.: Berthold Assheuer, Tobias Eggenstein und Landrat Thomas Grosche mit dem Faktencheck Bildung 2026 (Foto: Pressestelle HSK)
v.l.n.r.: Berthold Assheuer, Tobias Eggenstein und Landrat Thomas Grosche mit dem Faktencheck Bildung 2026 (Foto: Pressestelle HSK)

Hochsauerlandkreis. Der Hochsauerlandkreis hat die neue Ausgabe des ‚Faktencheck Bildung 2026‘ veröffentlicht. Die Publikation liefert fundierte Daten, Trends und Handlungsperspektiven für Politik, Verwaltung und Bildungseinrichtungen im HSK.

‚Bildung ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben für unseren Hochsauerlandkreis‘, sagt Landrat Thomas Grosche. ‚Der Faktencheck zeigt deutlich, vor welchen Herausforderungen wir in den kommenden Jahren stehen, aber auch, dass wir über ein starkes Netzwerk engagierter Akteure verfügen, die gemeinsam daran arbeiten, allen Kindern und Jugendlichen gute Bildungs- und Entwicklungschancen zu ermöglichen.‘

Trotz rückläufiger Geburtenzahlen – nach einem Höchststand von rund 2.360 Geburten im Jahr 2021 wurden 2024 nur noch etwa 2.090 Neugeborene registriert – verfügt der Hochsauerlandkreis weiterhin über eine leistungsfähige Bildungsinfrastruktur. Im Schuljahr 2024/2025 werden an insgesamt 106 Schulen rund 36.000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Dazu gehören 51 Grundschulen, 30 weiterführende Schulen, 12 Förderschulen sowie neun Berufskollegs.

Die Schülerzahlen an den Grundschulen sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Parallel dazu wächst die Nachfrage nach Angeboten des Offenen Ganztags: Mehr als 3.100 Kinder nutzen inzwischen entsprechende Betreuungsangebote. Mit Blick auf den ab dem Schuljahr 2026/2027 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung stehen die Schulträger vor erheblichen Herausforderungen – insbesondere bei der Gewinnung von Fachkräften und der Schaffung zusätzlicher räumlicher Kapazitäten.

Ein Schwerpunkt des Berichts liegt auf der Arbeit des Regionalen Bildungsnetzwerks Hochsauerlandkreis. Die Aktivitäten reichen von der Qualitätsentwicklung im Offenen Ganztag über die Förderung von Demokratiebildung bis hin zur beruflichen Orientierung sowie der Vermittlung von Medienkompetenz. Auch Inklusion und Integration bleiben zentrale Aufgaben.

‚Entscheidend ist, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, Herausforderungen gemeinsam zu diskutieren und daraus konkrete Handlungsansätze abzuleiten‘, erklärt Bernd Nückel, Leiter des Regionalen Bildungsnetzwerks und Fachdienstleiter für Schulaufsicht, Medienzentrum und Regionales Bildungsnetzwerk beim Hochsauerlandkreis.

Der vollständige ‚Faktencheck Bildung 2026‘ ist ab sofort digital abrufbar unter: www.bildungsnetzwerk-hsk.de.

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