Zukunftswerkstatt 2026 im KUNST-WERK Arnsberg
Zukunftswerkstatt 2026 im KUNST-WERK Arnsberg (Foto: Stadt Arnsberg)

Arnsberg. ‚Arnsberg – Stadt von morgen? Machen wir!‘ – Unter diesem Motto kamen am 18. und 19. Juni 30 junge Arnsbergerinnen und Arnsberger im Alter zwischen 16 und 21 Jahren im KUNST-WERK Arnsberg zusammen, um im Rahmen einer Zukunftswerkstatt Ideen für die Zukunft ihrer Stadt zu entwickeln.

Ziel des Formats ist es, jungen Menschen eine nachhaltige Möglichkeit zu geben, in ihrer Stadt mitzureden, mitzugestalten und mitzuentscheiden. Unter Anleitung von drei professionellen Moderatorinnen starteten die Jugendlichen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Schule in einen zweitägigen Denkprozess. Ausgangspunkt waren die individuellen Werte der Teilnehmenden – darunter Freiheit, Zusammenhalt, Zuverlässigkeit und Gerechtigkeit – sowie studienbasierte Erkenntnisse zu den aktuellen Bedarfen Jugendlicher.

Die sogenannte Fokusgruppe der Jugendlichen arbeitete am ersten Nachmittag und zu Beginn des zweiten Tages zunächst allein: In Phasen offener Kritik und utopischer Zukunftsvisionen entstanden konkrete Statements und kreative Lösungsansätze. Die Resonanzgruppe aus Politik, Wirtschaft und Schule übernahm am zweiten Nachmittag eine unterstützende Rolle und stellte sich den Themenschwerpunkten, Forderungen und Projektideen der Jugendlichen.

Die Atmosphäre im KUNST-WERK war dabei von Beginn an von Energie und Engagement geprägt: Kaffeepausen wurden verkürzt oder ganz weggelassen, Gespräche begannen bereits 30 Minuten vor dem offiziellen Start – und das gesponserte Eis schmolz schneller als gedacht. Der Wunsch nach Mitsprache und danach, gehört zu werden, war nach Angaben der Veranstalter allgegenwärtig.

In den kommenden Wochen arbeiten nun kleine Gruppen an einzelnen Themen weiter. Die Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Schule, Informationsbeschaffung, politische Teilhabe, Sicherheit und Freizeit sowie Mobilität. Die Stadt Arnsberg begleitet die Teilnehmenden dabei als Ansprechpartnerin und unterstützt sie auch dabei, rechtssicher agieren zu können. Die Mitglieder der Resonanzgruppe helfen bei konkreten Fragen im weiteren Prozess.

Bereits im September soll eine Fortsetzung der Zukunftswerkstatt stattfinden. Der Prozess soll dann agil und lebendig weitergeführt werden, um möglichst schnell in die konkrete Umsetzung zu gelangen und die Ergebnisse für die gesamte Stadtgesellschaft in Arnsberg sichtbar zu machen.

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