Hüsten. Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis hat im Juli 2026 eine Präventionsaktion für Fahrerinnen und Fahrer von Wohnmobilen und Wohnwagengespannen durchgeführt. Stationen waren Olsberg am Samstag, 11. Juli, sowie Arnsberg-Hüsten am 15. Juli 2026.
Im Mittelpunkt der Aktion stand nicht die Ahndung von Verstößen, sondern die Sensibilisierung für eine sichere Beladung und die Verkehrssicherheit vor Beginn der Urlaubsreise. Das Angebot war freiwillig: In Olsberg nahmen rund 35 Gespanne teil, in Hüsten nutzten etwa 60 Gespanne die Möglichkeit, ihr Fahrzeug wiegen zu lassen.
Die Polizeibeamtinnen und -beamten überprüften gemeinsam mit den Fahrzeugführenden außerdem die Ladungssicherung und sicherheitsrelevante Aspekte der Gespanne und standen für zahlreiche Fragen rund um das Thema Urlaubsfahrt zur Verfügung.
Die Bilanz fällt positiv aus: In den allermeisten Fällen hatten die Fahrerinnen und Fahrer das Gewicht ihrer Fahrzeuge realistisch eingeschätzt. Bei einigen Teilnehmenden sorgte das Wiegen jedoch für einen ‚Aha-Effekt‘, da sie kleinere Optimierungsmöglichkeiten bei der Beladung erkannten.
Thomas Sander, Leiter des Verkehrsdienstes, erklärt: ‚Eine richtige Beladung ist ein entscheidender Faktor für die Verkehrssicherheit. Bereits wenige Kilogramm zu viel oder falsch verstaute Ladung können das Fahrverhalten deutlich beeinflussen. Unser Ziel ist es, die Menschen für diese Risiken zu sensibilisieren und ihnen praktische Hinweise für eine sichere Urlaubsreise mitzugeben.‘
Die vielen Gespräche vor Ort zeigten laut Polizei, dass das Interesse an den Themen Ladungssicherung, zulässiges Gesamtgewicht und Achslasten groß ist. Die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis wertet die Präventionsmaßnahme als vollen Erfolg und kündigt an, auch künftig Kontrollen und Präventionsaktionen durchzuführen, um die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.


