
Arnsberg. Die Elternbegleiter:innen der Arnsberger Familienzentren sollen künftig auch mit schwer erreichbaren Eltern besser einen vertrauensvollen Kontakt aufbauen können. Mit diesem Ziel fand in der vergangenen Woche die dreitägige Fortbildung MOVE statt.
Angeleitet wurde die Schulung von Karin Tillmann, Koordination der Familienzentren, und Johanna Kenter vom Familienbüro der Stadt Arnsberg. Entwickelt wurde das Programm von der ginko Stiftung für Prävention, die Trägerin der Landesfachstelle für Suchtprävention ist.
Move für Eltern bietet pädagogischen Fachkräften einen professionellen Ansatz, um gezielt auch mit schwer erreichbaren Eltern in einen vertrauensvollen Kontakt zu kommen. Mit kurzen Interventionen soll ein motivierender Dialog über Erziehung angestoßen werden. Eine gelingende Erziehungspartnerschaft ermöglicht Kindern nach Einschätzung der Verantwortlichen bessere Chancen, zu freien, selbstbewussten und resilienten Persönlichkeiten heranzuwachsen.
Am ersten Teil der Weiterbildung haben insgesamt 16 Erzieher:innen teilgenommen. Im Oktober folgt für sie ein weiteres Seminar zum Thema Marte Meo – einer videogestützten Methode zur Entwicklungsförderung und Verbesserung der Kommunikation im Alltag.




