Auftaktveranstaltung Bevölkerungsschutz (Foto: Stadt Arnsberg)
Auftaktveranstaltung Bevölkerungsschutz (Foto: Stadt Arnsberg)

Breitenbruch. Extreme Wetterereignisse als Folge des Klimawandels, pandemische Lagen, Ausfälle kritischer Infrastruktur oder geopolitische Spannungen: Krisen sind nach Einschätzung der Stadt Arnsberg längst keine abstrakten Szenarien mehr, sondern Teil der Realität. Ein funktionierender und widerstandsfähiger Krisen- und Bevölkerungsschutz gewinnt damit zunehmend an Bedeutung.

Um den kommunalen Bevölkerungsschutz weiter krisenfest aufzustellen, lädt die Stadt Arnsberg alle interessierten Bürgerinnen und Bürger – insbesondere aus dem Stadtteil Breitenbruch – zu einer Auftaktveranstaltung ein. Sie findet am Samstag, 21. November, ab 11 Uhr in der Schützenhalle Breitenbruch statt.

Bei der Veranstaltung informiert die Stadt umfassend über zentrale Fragen und neue Konzepte. Dazu gehört die Erläuterung, was die Stadt Arnsberg bereits unternimmt, sowie die Vorstellung des Pilotprojekts ‚Mobile Helfer‘. Interessierte erfahren dabei auch, wie sie sich als Freiwillige – als mobile Helfer – in Krisensituationen engagieren können.

Darüber hinaus wird erklärt, was ein Notfalltreffpunkt ist, wie er funktioniert, wo er zu finden ist und was er im Fall der Fälle leistet. Außerdem gibt es konkrete Hinweise, wie sich Bürgerinnen und Bürger selbstständig auf Krisenlagen vorbereiten können.

‚Die Stärkung der gesellschaftlichen Widerstandsfähigkeit erfordert die enge Vernetzung aller Akteure sowie die Selbsthilfefähigkeit jedes Einzelnen als Fundament des Schutzsystems. Die Schadenslagen von heute und morgen lassen sich nicht mehr starr nach alten Rastern bewältigen; sie fordern Flexibilität, vorausschauendes Denken und das Zusammenspiel von Behörden, Einsatzkräften, Betreibern kritischer Infrastrukturen und den Bürgerinnen und Bürgern selbst‘, betont Christopher Hilverling, Erster Beigeordneter der Stadt Arnsberg.

Weitere Termine in Planung

Die Stadt Arnsberg versteht den Termin als Startschuss. Das Angebot soll künftig nach und nach auf weitere Stadtteile ausgeweitet werden, um das gesamte Stadtgebiet bestmöglich vorzubereiten. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich zu informieren, auszutauschen und aktiv zur eigenen und gemeinsamen Sicherheit beizutragen.

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