
Arnsberg. Die Stadt Arnsberg hat ihren Gleichstellungsplan evaluiert und fortgeschrieben. Der Zwischenbericht informiert über erreichte Fortschritte und über notwendige weitere Schritte. Grundlage sind die ausgewerteten Daten zum Stand 31. Dezember 2025 sowie die dokumentierten Maßnahmen.
Wie entwickelt sich die Gleichstellung innerhalb der Stadtverwaltung? Welche Maßnahmen erleichtern die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege? Und wie sind Frauen in den Gremien der Stadt Arnsberg vertreten? Die von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Arnsberg dokumentierte Zwischenbilanz zeigt, dass zahlreiche Maßnahmen innerhalb der Verwaltung bereits umgesetzt oder angestoßen wurden. Ein Schwerpunkt liegt auf der gleichberechtigten Teilhabe in den politischen Gremien.
In den elf ausgewerteten Gremien entfallen insgesamt 42 von 122 Sitzen auf Frauen. Das entspricht im Durchschnitt einem Frauenanteil von 34,4 Prozent. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Gremien sind jedoch deutlich: Die Spanne reicht von 16,7 Prozent bis zu 52,9 Prozent. Nur in zwei der elf Gremien wird die gesetzliche Mindestforderung von 40 Prozent erreicht (§ 12 Absatz 1 LGG NRW).
Die Fortschreibung des Gleichstellungsplans empfiehlt deshalb, die Geschlechterverteilung bereits vor Wahlen, Entsendungen und Nachbesetzungen zu prüfen und in Beschlussvorlagen transparent darzustellen.
Die Gleichstellungsbeauftragte ist verpflichtet, alle Zahlen öffentlich zugänglich zu machen. Interessierte können den gesamten Bericht mit den ausgewerteten Daten unter www.arnsberg.de/gemeinschaft-nachhaltigkeit/gleichstellung/gleichstellungsplan einsehen.
Weitere Informationen gibt es bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Arnsberg, Petra Blesel, per E-Mail an [email protected].




