Baustellenbegehung am Freibad Neheim mit den Mitgliedern der Gesellschafterversammlung der Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH (NASS) sowie des städtischen Fachausschusses für Schule, Sport, Kultur und Stadtgesellschaft. (Foto: Stadt Arnsberg)
Baustellenbegehung am Freibad Neheim mit den Mitgliedern der Gesellschafterversammlung der Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH (NASS) sowie des städtischen Fachausschusses für Schule, Sport, Kultur und Stadtgesellschaft. (Foto: Stadt Arnsberg)

Neheim. Es ist deutlich zu sehen: Auf der Baustelle des städtischen Freibads Neheim in der Jahnallee geht es mit großen Schritten voran. „Nach der umfassenden Beckenerneuerung soll das Bad planmäßig am 1. August 2026 wieder seine Türen öffnen“ – Das erklärte Bürgermeister Ralf Paul Bittner bei einem gemeinsamen Baustellen-Rundgang mit den Mitgliedern der Gesellschafterversammlung der Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH (NASS) sowie des städtischen Fachausschusses für Schule, Sport, Kultur und Stadtgesellschaft. Begleitet wurden sie dabei von Geschäftsführer und Projektverantwortlichem Bernd Löhr, der über den aktuellen Baufortschritt informierte.

Die Arbeiten liegen gut im Zeitplan. Aktuell werden die letzten Fertigmodule eingebaut und anschließend miteinander verbunden. Parallel folgt die Verrohrung sowie die technische Anbindung des neuen Beckens an die im Jahr 2025 neu errichtete Wasseraufbereitungsanlage, die nach einem Brandschaden vollständig ersetzt werden musste.

Alle Beteiligten arbeiten mit großem Einsatz daran, den Bau zügig voranzubringen, mit dem Ziel, trotz der Herausforderungen eine, wenn auch verkürzte, Freibadsaison möglich zu machen, denn das Bad feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen.

Die Entscheidung, das Projekt vorzuziehen, war eine direkte Folge der erheblichen Wasserverluste unmittelbar vor der Saison im Juni 2025. „Im letzten Jahr hätten wir im April nicht gedacht, dass wir heute auf dieser Baustelle stehen“, erinnerte sich Bernd Löhr.

Die Planung und Ausschreibung erfolgten im Sommer, bereits im September konnte die Auftragsvergabe erfolgen, ein eng getakteter Zeitplan. Bürgermeister Bittner würdigte das Engagement aller Beteiligten: „Das hohe Tempo bei dieser Maßnahme ist beeindruckend. Allen Beteiligten, insbesondere der Pellikaan Bauunternehmen Deutschland GmbH, sowie Bernd Löhr und den agierenden Kolleginnen und Kollegen, gilt unser ausdrücklicher Dank.“

Das Projekt wird von der städtischen Tochtergesellschaft NASS umgesetzt. Die Nettokosten belaufen sich auf rund 3,2 Millionen Euro.

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