Tag des offenen Ateliers - HerzWerk1
Tag des offenen Ateliers – HerzWerk1 (Foto: Stadt Meschede)

Arnsberg. Parallel zum ‚Tag des offenen Denkmals‘ findet am Sonntag, 13. September, in der Stadt Arnsberg und fünf weiteren Sauerländer Kommunen auch der ‚Tag des offenen Ateliers‘ statt. Kunst- und Kulturinteressierte aus Arnsberg und Umgebung sind eingeladen, die Vielfalt künstlerischen Schaffens vor Ort und an weiteren Stellen im Sauerland persönlich kennenzulernen. Der Besuch der Ateliers ist kostenlos, die beteiligten Künstlerinnen und Künstler freuen sich auf reges Interesse.

Die Veranstaltung findet am Sonntag, 13. September, von 13 bis 18 Uhr in den Städten Arnsberg, Bestwig, Brilon, Meschede, Schmallenberg und Sundern statt – organisiert von den sechs ‚aufruhr‘-Gemeinden. Insgesamt öffnen 37 Werkstätten ihre Türen, mehr als 50 Künstlerinnen und Künstler beteiligen sich an der Veranstaltung, die in diesem Jahr zum achten Mal stattfindet. Ziel ist es, das künstlerische Potenzial des ‚anderen‘ Ruhrgebiets jenseits der großen Industrie- und Kulturzentren in seiner Vielfalt, Lebendigkeit und Kreativität sichtbar zu machen.

In der Stadt Arnsberg öffnen zehn Ateliers in den Stadtteilen Arnsberg, Neheim, Rumbeck und Oeventrop ihre Türen. Hinzu kommen zwei Exklaven: das Atelier von Erik Halisch in Ense und die Kunst-Scheune von Hartmut R. Schröger in Büenfeld-Eslohe. Allein auf dem Steinweg/Alter Markt in Arnsberg befinden sich vier alteingesessene Ateliers: das Atelier für Keramik von Dieter Blefgen zusammen mit Julia Brümmer (Keramik) und Manfred Haupthoff (Fotografie), das Atelier für Schmuckgestaltung von Eva Lohage, das Atelier von Renate Meinardus sowie das Atelier auf Zeit von Heike Wiegand-Baumeister (Malerei, Drucktechniken und Assemblage). In unmittelbarer Nachbarschaft liegen zudem das Atelier des Bildhauers Sebastian Betz und das Goldschmiede-Atelier von Melina Mörchen.

Tag des offenen Ateliers - HerzWerk2
Tag des offenen Ateliers – HerzWerk2 (Foto: Stadt Meschede)

In Neheim ist die Werkstattgalerie ‚Der Bogen‘ im Kunst-Werk vertreten, mit den Künstlerinnen und Künstlern Haimo Hieronymus, Tristan Meinschäfer, Kirsten Minkel, Stephanie Neuhaus, Piet Schrage, Axel Schubert, Ina Schulte und Eric Grothe. Ebenfalls in Neheim öffnet Stephanie Schröter die Türen ihres Bildhauerateliers. In Rumbeck können die Beton-Plastiken von Arno Mester bestaunt werden, und Udo Wollmeiner, der älteste beteiligte Künstler, zeigt seine Malerei in seinem idyllischen Atelier in Oeventrop.

Die Besucherinnen und Besucher erwarten persönliche Einblicke in das Schaffen der beteiligten Künstlerinnen und Künstler: Häufig werden neben fertigen Werken auch die Arbeitsschritte im schöpferischen Prozess sichtbar. Vielerorts besteht Gelegenheit, mit den Kreativen aus der Region ins Gespräch zu kommen. Interessierte sollten sich Zeit nehmen, um mehrere Ateliers zu entdecken – von Malerei über Skulpturen bis hin zu Fotografie zeigt der Tag die ganze Stilvielfalt im ‚aufruhr‘-Raum.

Flyer zum ‚Tag des offenen Ateliers‘ sind unter anderem in den Stadtbüchereien sowie im Kulturbüro der Stadt Arnsberg im Rathaus Alter Markt erhältlich. Alle Informationen, Bilder und Texte zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern gibt es zudem im Internet unter www.meschede.de/aufruhr, sodass sich die persönliche Ateliertour am 13. September auch über die eigenen Stadtgrenzen hinaus gut planen lässt.

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