
Hochsauerlandkreis. Der Hochsauerlandkreis wurde vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) mit einem Gold-Zertifikat als ‚Fahrradfreundlicher Arbeitgeber‘ ausgezeichnet. Die Zertifizierung würdigt das Engagement der Behörde für nachhaltige Mobilität und die gezielte Förderung fahrradfreundlicher Arbeitsbedingungen.
‚Ich freue mich sehr, dass wir unseren Kollegen und Kolleginnen mit vielen Maßnahmen den Weg und das Ankommen mit dem Rad erleichtern können‘, so Christoph Hester, Fahrradbeauftragter des HSK. ‚Vielleicht motiviert das auch andere, einmal auf das Auto zu verzichten und das Fahrrad als Alltagsmobilität neu zu entdecken.‘
Fahrradfreundliche Unternehmen entwickeln Ideen und Konzepte zur Radverkehrsförderung, die weit über einfache Fahrradständer hinausgehen. Die ADFC-Zertifizierung berücksichtigt dafür verschiedene Bereiche wie Engagement in nachhaltigen Mobilitätskampagnen, interne Mobilitätsinitiativen, hochwertige Infrastruktur und vielfältige Mobilitätsoptionen.
‚Der Hochsauerlandkreis hat viele Maßnahmen umgesetzt, die das Fahrradfahren zu einer attraktiven und sicheren Option für den Arbeitsweg machen‘, erklärt Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC. ‚Dieses Engagement kommt nicht nur der Gesundheit der Mitarbeitenden zugute, sondern positioniert das Haus auch als zukunftsorientierten und verantwortungsbewussten Arbeitgeber.‘
Die Förderung des Radverkehrs ist ein wichtiger Baustein moderner Umweltmanagement-Strategien und trägt zur Reduzierung von CO₂-Emissionen sowie Lärm- und Flächenverbrauch bei. Radfahren ist im städtischen Verkehr oft die schnellste und flexibelste Option. Diese Unabhängigkeit verbessert die Work-Life-Balance und steigert die Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Studien belegen, dass regelmäßiges Radfahren sowohl die körperliche als auch die mentale Gesundheit fördert. Mitarbeitende, die mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, haben durchschnittlich ein Drittel weniger Krankheitstage.
Weitere Informationen unter: www.fahrradfreundlicher-arbeitgeber.de




