Artikelbild zur verlängerten Ausstellung ‚MUTTER*SEIN‘ in der Stadtbibliothek Neheim mit Textilinstallation, Alltagsgegenständen und warm gestalteter Ausstellungsatmosphäre

Neheim. Aufgrund der großen Nachfrage wird die Ausstellung ‚MUTTER*SEIN – Eine vielstimmige Sammlung‘ in der Stadtbibliothek Neheim verlängert. Ursprünglich sollte die Ausstellung am 5. September enden. Nun haben interessierte Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 19. September 2026 die Möglichkeit, die Ausstellung während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek kostenlos zu besuchen.

MUTTER*SEIN widmet sich den vielfältigen Erfahrungen rund um Mutterschaft, Fürsorge und Care-Arbeit. Die Ausstellung gibt unterschiedlichen Geschichten und Lebensrealitäten Raum und macht sichtbar, was im Alltag häufig wenig wahrgenommen wird. Einkaufszettel, Stundenpläne, Familienfotos und persönliche Gegenstände erzählen von Alltäglichem und Außergewöhnlichem, von Erschöpfung und Verantwortung ebenso wie von Glück, Verbundenheit und der Bedeutung von Fürsorge.

Das Team um Eva-Maria Baumeister hat eine audiovisuelle Ausstellung entwickelt, die Geschichten von Mutter*schaft akustisch, haptisch und visuell erfahrbar macht. Interviewausschnitte, Alltagsgegenstände und eine raumgreifende Textilskulptur laden dazu ein, die verschiedenen Perspektiven individuell zu erkunden und sich mit den Erfahrungen auseinanderzusetzen.

Die Sammlung umfasst sehr persönliche Gegenstände und Erzählungen und greift dabei unterschiedliche Erfahrungen mit Elternschaft, Schwangerschaft, Geburt, Verlust und Care-Arbeit auf. Im Zentrum der Ausstellung steht das raumgreifende Textilobjekt ‚Die Mutter‘ von Theresa Mielich.

Die Ausstellung ‚MUTTER*SEIN – Eine vielstimmige Sammlung‘ ist bis einschließlich 19. September 2026 zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek Neheim kostenlos zu besichtigen. Nähere Informationen gibt es online unter www.arnsberg.de/gleichstellung

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