Hochsauerlandkreis. 53 Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Behörden und Institutionen sind am Donnerstag, 8. Oktober, zur 7. Sicherheitskonferenz der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis zusammengekommen. Im Kreishaus in Meschede standen aktuelle Sicherheitsthemen ebenso im Mittelpunkt wie der persönliche Austausch und verlässliche Wege der Zusammenarbeit. (Symbolbild)
Am Treffen nahmen Vertreterinnen und Vertreter des Hochsauerlandkreises und der Kommunen, der Justiz und Staatsanwaltschaft, des Zolls, der Bundeswehr, des Technischen Hilfswerks, der Bezirksregierung und der Polizei teil.
Landrat und Behördenleiter Thomas Grosche begrüßte die Teilnehmenden. ‚Wir wollen wissen, was die anderen beschäftigt. Wir wollen voneinander lernen. Und wir wollen gemeinsam dafür sorgen, dass die Menschen im Hochsauerlandkreis sicher leben können‘, sagte Grosche. Genau diesem Ziel dient die Sicherheitskonferenz: Die unterschiedlichen Akteure sollen miteinander ins Gespräch kommen, aktuelle Themen gemeinsam betrachten und die Zusammenarbeit über Behörden- und Zuständigkeitsgrenzen hinweg stärken.
Den ersten fachlichen Schwerpunkt setzte das Hauptzollamt Bielefeld. Im Mittelpunkt standen illegale E-Zigaretten und die steigenden Sicherstellungszahlen in diesem Bereich.
Anschließend stellte die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis die Dienststelle PeRisKoP vor. PeRisKoP ist ein Präventionskonzept der Polizei NRW, das darauf abzielt, schwere zielgerichtete Gewalttaten frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Die Teilnehmenden erhielten einen Einblick in die Aufgaben und die Arbeitsweise der Dienststelle.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf verlässlichen Informations- und Meldewegen bei sicherheitsrelevanten Vorfällen in kommunalen Unterbringungseinrichtungen. Dabei ging es insbesondere um die Frage, wie relevante Informationen zwischen Kommunen und Polizei schnell und zuverlässig ausgetauscht werden können.
Die Themen machten deutlich, wie unterschiedlich die Herausforderungen für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sein können. Gleichzeitig verbindet sie ein gemeinsamer Faktor: Gute Zusammenarbeit funktioniert dort besonders gut, wo Ansprechpartner bekannt, Zuständigkeiten klar und Kommunikationswege eingeübt sind.
‚Sicherheit entsteht nicht allein durch Zuständigkeiten auf dem Papier. Entscheidend ist, dass wir uns kennen, miteinander sprechen und im entscheidenden Moment kurze Wege haben‘, betonte Grosche.
Zum Abschluss nutzten die Teilnehmenden ein Stehcafé für den persönlichen Austausch. Gerade dieser direkte Kontakt ist ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitskonferenz: Wer sich kennt und voneinander weiß, kann auch im Alltag schnell und unkompliziert zusammenarbeiten.


