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Funke springt bei Bildungskonferenzen für Eltern über

Arnsberg. 200 Vertreter der Elternpflegschaften der Schulen und der Elternvertretungen aus den Kindertageseinrichtungen haben die zwei Bildungskonferenzen der Stadt Arnsberg zu einem durchschlagenden Erfolg werden lassen. Die Lenkungsgruppe der Bildungsstadt Arnsberg hatte erstmalig die Eltern am Bildungsprozess in dieser Form beteiligt und erhielt eine außerordentlich positive Resonanz. Im Kulturzentrum am Berliner und im Gymnasium Laurentianum wurden die beiden Veranstaltungen in der Form von Themen-Cafés zu drei großen Bildungsthemen durchgeführt. Ziel war es aus Sicht der Verwaltung zu erfahren, was sich die Eltern wünschen, um ihre Kinder besser zu unterstützen. Nach einer Einleitung zu den Themenfeldern „frühkindliche Bildung“, „Schulqualität“ und „Berufsorientierung“, saßen die Eltern in Kleingruppen zusammen. „Wir wollten ganz gezielt erfahren, welche Bedürfnisse die die Eltern haben und wo wir ihre Kinder auf dem Bildungsweg besser unterstützen können“, erläutert Esther von Kuczkowski vom Bürgermeisteramt den Ansatz der Verwaltung. In der intimen Atmosphäre der Kleingruppen haben sich aus der enormen Vielzahl von Anregungen verschiedene Brennpunkte herauskristallisiert. „Eltern wollen zeitnah über die Schulabläufe und ihr Kind informiert werden. Immer wieder war die Sprachförderung ein Thema und ganz spannend war der Wunsch nach einer Vernetzung der Elternvertretungen auf Stadtebene, um sich zu speziellen Themen einrichtungsübergreifend austauschen zu können“, fasst Gerd Schmidt, Fachbereichsleiter für Schule bei der Stadt Arnsberg, zwei wesentliche Themen zusammen. Die riesige Vielzahl der angesprochenen Themen wird die Lenkungsgruppe der „Bildungsstadt Arnsberg“ nicht verfolgen können. Aber sie wird in Themenschwerpunkte zusammengefasst und diese sollen nach und nach in die Bildungsentwicklung einfließen. Wenn alle Anregungen systematisch erfasst sind, wird eine Dokumentation erstellt und den Teilnehmern zugeschickt. Viele der teilnehmenden Eltern wünschten sich bereits eine Wiederholung einer solchen Veranstaltung, um weiter am Thema Bildung zu arbeiten. Für die Lenkungsgruppe bleibt die Feststellung, dass eine gelungene Kommunikationsfläche geschaffen wurde, um die Eltern mit ins (Bildungs-) Boot zu holen und um sie aktiv am Bildungsprozess zu beteiligen. „Denn wir haben festgestellt, dass viele Eltern bereit sind, sich einzubringen“, fasst Gerd Schmidt zusammen. 

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