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Rhönrad-Weltmeisterschaft nach Arnsberg vergeben

Arnsberg. Die Rhönrad-Weltmeisterschaften 2011 werden in Arnsberg stattfinden. Das hat der Internationale Rhönrad Verband (IRV) gestern Abend auf seiner Generalversammlung in der Schweiz beschlossen. Um die Ausrichtung der Veranstaltung hatte sich der TV Arnsberg 1861 e.V. beworben, der 2011 sein 150jähriges Jubiläum feiern wird.
Die Weltmeisterschaften werden in zwei Jahren Anfang Juni für fünf Tage in der Arnsber-ger Rundturnhalle ausgetragen werden. Für die Stadt Arnsberg ist es das erste Mal, dass sie eine Weltmeisterschaft ausrichten darf. Die WM in Arnsberg wird neunte Ausrichtung einer Rhönrad-WM sein.
Deutschland gilt im Rhönradturnen als eine internationale Hochburg. Das Rhönrad wurde bereits 1925 von Otto Feick in der bayerischen Rhön als „Reifen-, Turn- und Sportgerät“ zum Patent angemeldet, nachdem er es mehrere Jahre lang entwickelt hatte. Seit 1926 ist der Name „Rhönrad“ geschützt. Als Demonstrationsdisziplin wurde das Rhönrad bei den Olympischen Spielen 1936 vorgeführt. Der Internationale Verband gründete sich erst wesentlich später. 1995 wurde er gegründet und gleichzeitig die erste Weltmeisterschaft ausgetragen. Seitdem finden sie alle zwei Jahre statt.
Der Rhönrad-Abteilung des TV Arnsberg gilt sein Jahren als Hochburg. Aktuell ist der 16jährige Peter Jakobi vor drei Wochen Norddeutscher Vizemeister geworden. Peter Ja-kobi und seine Zwillingsschwester Franziska Jakobi haben sich bei den Norddeutschen Meisterschaften für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert, die im Rahmen des Inter-nationalen Turnfestes in Frankfurt ab dem 30. Mai ausgetragen werden.

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