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Hochsauerlandkreis: 4. Kontrollwoche „Junge Erwachsene“ bringt positive Ergebnisse

Im Zeitraum von Montag, 09. September 2013, bis Freitag, 13. September 2013, fand im Hochsauerlandkreis die 4. Aktionswoche „Junge Erwachsene“ statt.

Gemeinsam mit der Verkehrsüberwachung des Hochsauerlandkreises legte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis in dieser Zeit seinen Fokus auf die Kontrolle von Verkehrsteilnehmern im Alter zwischen 18 und 24 Jahren. Bekanntlich ist diese Personengruppen überproportional stark gefährdet, auf den Straßen des Hochsauerlandkreises in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden.
Um einen möglichst großen Anteil dieser jungen Erwachsenen unter den Verkehrsteilnehmern zu haben, wurde schwerpunktmäßig in Bereichen kontrolliert, in denen sich diese Zielgruppe vermehrt bewegt. So wurden Kontrollstellen an Zufahrtsstrecken zu Berufskollegs in Olsberg und Meschede aber zum Beispiel auch im Umfeld anderer Ausbildungsstätten im Bereich Eslohe eingerichtet. Überwacht wurden neben der Geschwindigkeit auch die Gurtpflicht, das Handyverbot,
Drogen- und Alkoholkonsum sowie der technische Zustand der Fahrzeuge.
Nach Abschluss der Kontrollwoche steht jetzt das Ergebnis fest.
Insgesamt wurden durch den Fachdienst 48 und die Polizei über 450 Verstöße festgestellt. Erfreulicher Weise kann festgestellt werden, dass keine der kontrollierten Fahrerinnen und Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stand. Auch der Prozentsatz der Personen, die während der Fahrt den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt angelegt hatten, war sehr hoch. Lediglich neun Verwarngelder mussten im Verlauf der Woche für derartige Verstöße verhängt werden. Auch für den Bereich der Geschwindigkeitsverstöße kann ein positives Fazit der Kontrollwoche gezogen werden. Lediglich ein geringer Anteil der festgestellten Überschreitungen ging auf das Konto der „Jungen Erwachsenen“.
Polizeihauptkommissar Uwe Gersthagen, Leiter des Verkehrsdienstes der Polizei im Hochsauerlandkreis, zeigt sich zufrieden mit dem Resultat der Kontrollen und hofft, dass sich dieses gute Ergebnis auch in der Verkehrsunfallstatistik niederschlagen wird: „Unser Ziel ist und bleibt die Reduzierung der Verkehrsunfälle mit Beteiligung „Junger Erwachsener“ und die Minimierung der Unfallfolgen. Jeder Verletzte junge Verkehrsteilnehmer ist einer zu viel, insbesondere, wenn der Unfall auf Grund überhöhter Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogenkonsums oder wegen bloßer Leichtfertigkeit passiert ist.
Deshalb wird es auch zukünftig Kontrollen für den Bereich der 18 bis 24-jährigen Fahrzeugführer geben.“

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