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Eingaben zur vorliegenden Lärmkartierung bis 8. Januar 2024 möglich

Arnsberg. Die Menschen in Deutschland und Europa werden durch Lärm belastet. Umgebungslärm beeinflusst die Gesundheit der Bevölkerung und kann in Teilen auch gesundheitsgefährdend sein. Fortschritte beim Lärmschutz werden durch hohe Zuwächse vor allem beim Verkehrsaufkommen beeinträchtigt. Lärmbelastung für Teile der Bevölkerung gibt es auch in Arnsberg, das haben neue Lärmkarten des Landes NRW jetzt dokumentiert. Demnach sind in der Stadt 6.466 Menschen nach der Kartierung des Landesamtes für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW (LANUV) vor allem durch die Autobahn von Lärm belastet. Im Rahmen der verbindlich vorgeschriebenen Lärmaktionsplanung bereitet die Stadt Arnsberg jetzt ihre Lärmaktionsplanung vor und lädt zur Öffentlichkeitsbeteiligung ein. Eingaben zur aktuell erfolgten Lärmkartierung sind bis zum 8. Januar 2024 möglich.

Eingaben bis zum 8. Januar 2024 möglich

Die Europäische Union hat ihre Mitgliedsstaaten verpflichtet, alle fünf Jahre die Lärmkarten und die darauf aufbauenden Lärmaktionspläne neu zu erstellen und zu überarbeiten. Die neuen Lärmkarten des LANUV haben dazu auch in Arnsberg die Hauptverkehrsstraßen (Autobahnen, aber auch die weiteren Bundes- und Landesstraßen) berücksichtigt, auf denen es ein Verkehrsaufkommen von mehr als drei Millionen Kraftfahrzeugen jährlich gibt. Auf der Basis der neuen Karten muss die Stadt Arnsberg einen neuen Lärmaktionsplan aufstellen. Dieser soll Maßnahmen zur Minderung der Lärmbelastung und zum Schutz ruhiger Gebiete enthalten. Möglichkeiten und Rahmenbedingungen sind bereits in einem vorhandenen Lärmaktionsplan dargestellt, der am 1. Dezember 2022 beschlossen wurde. Die Lärmkarten des LANUV, der bereits vorhandene Lärmaktionsplan von 2018 sowie Informationen zur Öffentlichkeitsbeteiligung sind online einsehbar unter https://beteiligung.arnsberg.de.

Übersicht auf der Beteiligungsplattform

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Arnsberg sind eingeladen, sich im Rahmen von Öffentlichkeitsbeteiligungen an der erneuten Lärmaktionsplanung zu beteiligen. Die Beteiligung erfolgt in zwei Phasen: Basis für die erste Phase ist die neue Lärmkartierung. Zu der können Bürgerinnen und Bürger noch bis zum 8. Januar ihre Eingaben machen. Diese werden anschließend ausgewertet und bei der Erstellung eines Entwurfs für den neuen Lärmaktionsplan berücksichtigt. Im Anschluss daran findet später die zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung satt. Bei der können Bürgerinnen und Bürger über den Entwurf diskutieren und beraten.

Kontakt

Stadt Arnsberg, Fachdienst Umwelt|Ressourcenschutz, Frank Trompeter, Tel. 02932 201 – 1398, Mail: [email protected]; Postadresse: Rathausplatz 2, 59759 Arnsberg

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