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Unter dem Motto „Arnsberg steht auf – Allianz der Mitte für Demokratie ung gegen Faschimus“ kamen am heutigen 2. Februar über 3.500 Menschen auf dem Neheimer Markt zusammen. Eingeladen dazu hatten über 100 Organisationen, Vereine und Verbände der Stadt Arnsberg.

Das sog. „Potsdamer Treffen“ bei dem die Teilnehmer:innen die Ausweisung aller Personen mit Migrationshintergrund und deren Unterstützer aus Deutschland planten, war auch in c der Anlass um laut gegen Faschismus, Rassismus und die AfD auf die Straße zu gehen.

Hintergründe und Teilnehmer zum Potsdamer Treffen auch hier: https://correctiv.org/aktuelles/neue-rechte/2024/01/10/geheimplan-remigration-vertreibung-afd-rechtsextreme-november-treffen/

In Neheim war das Publikum bunt gemischt. Viele Menschen brachten ihren Unmut auch mit Fahnen und Plakaten zum Ausdruck. Auch die Rednerinnen und Redner des heutigen Tages waren aus allen Teilen der Gesellschaft (Sport, Arbeitgeberseite, Gewerkschaften, Kirchen, Schule, Integrationsrat). Musikalische Statements lieferten ein ukrainischer Chor und der Sänger der Gruppen Arkaden. Durch Programm führte souverän Carolin Linke von Radio Sauerland.

Glücksliga-Trainer Thomas „Pommes“ Binnberg vom TV Arnsberg machte den Beginn fand direkt klare und deutliche Worte. Es folgten der Chef des Arbeitgeberverbands, die Vorsitzende der IG Metall sowie Vertreter der beiden Kirchen.

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„Wir sind mehr“ – riefen die Arnsberger zusammen mit Arkaden-Sänger, als dieser einige Afd-Sympatisanten entdeckte. Gänsehautmomente gab es als tausende von Handytaschenlampen in die Luft gehalten wurden.

Die Direktorin der  Ruth-Cohn-Schule stellte der Afd ein schlechtes Zeugnis aus. Der Vorsitzende des Integrationsrats rief wie schon einige Redner zuvor dazu auf die Stimme zu erheben: Auf der Arbeit, privat oder auf der Straße.

Carlin Linke schickte zum Schluss noch einen Aufruf an alle Menschen doch bitte wählen zu gehen, denn jede abgegebene Stimme gegen rechte Parteien sei wichtig.

Nach 1,5 Stunden endete dieses deutliche Zeichen für Vielfalt und Demokratie in Neheim.

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