Hüsten. Am Dienstagnachmittag, dem 18. August 2026, hat die Polizei am Kirchplatz an der St.-Petri-Kirche in Hüsten zwei verdächtige Männer kontrolliert und dabei mutmaßliche Drogen sowie gefährliche Gegenstände sichergestellt. Einer der Männer versuchte zu fliehen. (Symbolbild)
Die beiden 21-jährigen Arnsberger liefen zunächst über die Hövels Gasse in Richtung Schützenhalle. Als einer von ihnen – er trug eine schwarze Sporttasche – die Polizeibeamten bemerkte, flüchtete er gegen 16:20 Uhr zu Fuß durch den Park ‚Alter Friedhof St. Petri Hüsten‘ in Richtung Karolinenhospital. Während der Flucht warf er die Sporttasche weg.
Ein Polizeibeamter konnte den Mann einholen und festhalten. Der 21-Jährige verhielt sich anschließend kooperativ und leistete keinen Widerstand. Sein Begleiter blieb vor Ort und unternahm keinen Fluchtversuch.
Die weggeworfene Sporttasche wurde aufgefunden und sichergestellt. Darin befanden sich laut Polizei unter anderem Bargeld, ein Laminiergerät, eine Messerklinge mit Blutanhaftungen, Tierabwehrspray, mutmaßliches Kokain, Cannabis, zwei Feinwaagen, ein Grinder sowie Verpackungsmaterial mit entsprechenden Rückständen. Nach einer ersten Einschätzung gehen die sichergestellten Mengen über den Eigenbedarf hinaus. Die genaue Art und Menge der Substanzen werden noch untersucht.
Bei dem geflüchteten Mann stellten die Beamten zusätzlich eine mutmaßlich illegale E-Zigarette sicher. Sein Begleiter führte ein Messer, ein Mobiltelefon und eine geringe Menge Cannabis mit sich. Auch diese Gegenstände wurden beschlagnahmt beziehungsweise sichergestellt.
Der geflüchtete 21-Jährige machte nach seiner Belehrung keine Angaben. Sein Begleiter erklärte, er habe den Mann zufällig getroffen und nichts von den Substanzen in der Sporttasche gewusst. Gegen beide wird wegen des Verdachts des bewaffneten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ermittelt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Wer verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit Drogenhandel macht, sollte nicht selbst eingreifen. In akuten Situationen ist der Polizeinotruf 110 zu wählen. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

