
Ein Hauch von viktorianischem England wehte durch Arnsberg, als der Knappensaal am gestrigen Abend zum Schauplatz eines mörderischen Spektakels wurde. Unter dem Titel „Die verschollenen Fälle des Sherlock Holmes – Kreuzfahrt in den Tod“ erlebten die Gäste ein packendes Krimidinner, das kulinarischen Genuss mit Detektivarbeit verband.
Das interaktive Theaterstück von Gaukler und Ganoven verwandelte den Saal in die luxuriöse MS Victoria. Die Jungfernfahrt des Schiffes sollte für Sherlock Holmes eigentlich der Erholung dienen – von Dr. Watson verordnet, um der drohenden Langeweile des Genies entgegenzuwirken. Doch die Ruhe hielt nicht lange an. Schon bald erschütterte ein tragisches Verbrechen die Passagiere.

Ein Saal voller Verdächtiger
Da Scotland Yard auf hoher See nicht eingreifen konnte, lag es an Holmes und den Gästen, das Rätsel zu lösen. Motive gab es im illustren Kreis der Verdächtigen reichlich:
- Der alkoholkranke Kapitän Miller, ein alter Militärfreund von Dr. Watson.
- Seine karriereorientierte Kollegin.
- Eine alternde Operndiva mit Allüren.
- Sogar Dr. Watson selbst oder der Meisterdetektiv gerieten ins Visier der Ermittlungen.
Oder war es doch anders als es scheint.

Kulinarik trifft auf Detektivarbeit
Das Besondere an diesem Abend: Die Arnsberger Event-Gäste saßen nicht nur passiv im Publikum. Stilvoll in Gewänder des viktorianischen Englands gekleidet, wurden die Anwesenden selbst zu Mitreisenden auf der MS Victoria. Sie kombinierten fleißig mit, entschieden über das weitere Ermittlungstätigkeit, gaben wertvolle Hinweise an Sherlock Holmes weiter und übernahmen kleine Aufgaben, um den Täter zu entlarven.
Zwischen den spannenden Ermittlungsschritten und unvorhersehbaren Wendungen sorgte die Küche des Knappensaals für die nötige Stärkung. Ein exquisites 4-Gänge-Menü rundete den Abend perfekt ab und bewies, dass sich Hochspannung und exzellenter Geschmack hervorragend miteinander verbinden lassen.
Am Ende zeigte sich wieder einmal: Ein Abend mit Sherlock Holmes garantiert alles – nur keine Langeweile.




