Zukunfts-Workshop Arnsberger Präventionskette im Kaiserhaus
Zukunfts-Workshop Arnsberger Präventionskette (Foto: Stadt Arnsberg, Binetha Beckmann)

Arnsberg. Unter dem Motto ‚Zusammen wachsen – gemeinsam leben‘ hat die Stadt Arnsberg am 14. Oktober 2026 zu einem Zukunfts-Workshop ins Kaiserhaus eingeladen. Fachkräfte, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung, Vereinen, Institutionen, Ehrenamt und Bürgerschaft brachten dort ihre Erfahrungen und vor allem ihre Ideen ein. Rund 100 Engagierte diskutierten, wie Prävention in Arnsberg generationenübergreifend weiterentwickelt werden kann. Ziel ist es, Menschen jeden Alters zu unterstützen und bestehende Angebote und Netzwerke stärker miteinander zu verbinden.

Seit 2012 engagiert sich Arnsberg im Landesprogramm ‚Kommunale Präventionsketten‘. Es soll Menschen frühzeitig unterstützen und ihre Chancen auf ein gutes Leben verbessern. Künftig sollen die positiven Erfahrungen aus dem Landesprogramm stärker auf alle Lebensphasen übertragen werden – von der Schwangerschaft bis ins hohe Alter.

Dafür sollen bestehende Angebote und Netzwerke noch enger koordiniert und verbunden werden, damit Menschen in jeder Lebensphase schneller passende Unterstützung finden. Begleitet wird die Stadt bei diesem Entwicklungsprozess vom Institut für Soziale Arbeit e. V. (ISA) aus Münster, das auch die Moderation des Fachtags übernahm.

Teilnehmende beim Zukunfts-Workshop der Arnsberger Präventionskette
Zukunfts-Workshop Arnsberger Präventionskette (Foto: Stadt Arnsberg, Binetha Beckmann)

Bürgermeister Ralf Paul Bittner betonte zur Begrüßung, wie wichtig die Erfahrungen und Kompetenzen aller Beteiligten sind. Die Zukunft Arnsbergs werde gemeinsam gestaltet – dafür brauche es die Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Fachkräften, Vereinen, Ehrenamt und Bürgerschaft.

Dr. Heinz-Jürgen Stolz vom ISA erläuterte die Bedeutung kommunaler Präventionsketten. Anschließend stellte Barbara Niedenführ, Koordinatorin der Arnsberger Präventionsketten, das Rahmenkonzept für die strategische Weiterentwicklung vor. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Ziele, eine koordinierte Zusammenarbeit und Angebote, die sich an den Bedürfnissen der Menschen in den unterschiedlichen Lebensphasen orientieren.

Auch in einer Gesprächsrunde mit Nina Schadt vom NRW-Familienministerium, Bürgermeister Ralf Paul Bittner, Martin Polenz, Leiter der Stabsstelle Zukunft Alter, und Barbara Niedenführ wurde deutlich: Arnsberg kann auf verlässliche Netzwerke und auf viel Kompetenz aus den unterschiedlichsten Bereichen aufbauen.

In verschiedenen Workshop-Gruppen diskutierten die rund 100 Teilnehmenden, was in Arnsberg bereits gut funktioniert und wie die Zusammenarbeit weiter verbessert werden kann. Dabei zeigte sich, wie wichtig der Austausch aus unterschiedlichen Perspektiven ist. Eine starke Präventionskette lebt von der Vielfalt und vom Engagement der Menschen vor Ort: Durch Austausch, Vertrauen und gemeinsame Verantwortung können neue Wege entstehen und Unterstützungsangebote leichter erreichbar werden.

Die Stadt Arnsberg unterstützt die generationenübergreifende Weiterentwicklung der Präventionsketten. Gemeinsam und unter Beteiligung verschiedener Akteure soll die Präventionskette für die Menschen im Stadtgebiet gestärkt werden. Im Rahmen des generationenübergreifenden Ansatzes ist die Fachstelle Zukunft Alter Kooperationspartner mit einem Schwerpunkt auf älteren Menschen.

Der Zukunfts-Workshop bildet die Basis für die weiteren strategischen Schritte. Die Ergebnisse werden derzeit ausgewertet und sollen helfen, konkrete Handlungsfelder zu vereinbaren und gemeinsame Maßnahmen zu entwickeln. Die Stadt setzt dabei weiterhin auf den gemeinsamen Weg mit Fachkräften, Institutionen, Ehrenamt und Bürgerschaft. Das gemeinsame Ziel: ein Arnsberg, in dem Menschen zusammen wachsen und gemeinsam leben.

Weitere Informationen zur Arnsberger Präventionskette und zum Rahmenkonzept gibt es unter www.arnsberg.de/praeventionskette.

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