
Oeventrop. Der Forstbetrieb der Stadt Arnsberg hat Besuch von rund 35 Forstfachleuten bekommen. Die Expertinnen und Experten besichtigten dabei auch das von der Stadt angelegte Arboretum in Oeventrop.
Anlass war eine Tagung der Sektion ‚Forstgenetik/Forstpflanzenzüchtung‘, die der Landesbetrieb Wald und Holz NRW ausgerichtet hatte. Fachleute aus ganz Deutschland und Österreich informierten sich dabei über das Arboretum der Stadt Arnsberg. Die Tagung diente dem Austausch über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Forstgenetik, mit denen die Wälder an den Klimawandel angepasst und so gesund und leistungsfähig gehalten werden sollen.
Die Stadt Arnsberg hatte 2024 damit begonnen, die Waldfläche bei Oeventrop in kleinen Gruppen mit nicht heimischen Baumarten zu bepflanzen. In den kommenden Monaten sollen weitere Arten ergänzt werden, so dass dort bald über 30 verschiedene Arten vertreten sind.
Nachdem sich die Gruppe am ersten Tag nach der Präsentation verschiedener wissenschaftlicher Projekte ausgetauscht und diskutiert hatte, ging es am zweiten Tagungstag hinaus in den Wald. Dort stellten die beiden Stadtförster Petra Trompeter und Sebastian Demmel den Teilnehmenden das Arboretum Oeventrop vor. Sie betonten, dass sie sich durch die Beobachtung der Fläche und der Entwicklung der Baumarten zwar Erkenntnisse zum Klimawandel erhoffen, an erster Stelle jedoch der Nutzen der Anlage für die Bevölkerung stehe.
Das Arboretum dient der Naherholung sowie als besonderer Lern- und Erlebnisort, an dem Waldkenntnisse mit dem Augenmerk auf Klimawandel und fremde Baumarten vermittelt werden. Dazu gibt es einen Lehrpfad, auf dem sich über QR-Codes Grundinformationen zu den einzelnen Baumarten abrufen lassen.
Informationen zum Baumbestand im Arboretum gibt es auch online unter www.arnsberg.de/gemeinschaft-nachhaltigkeit/forstwirtschaft/arboretum.




