Symbolisches Artikelbild zum Preis für Demokratie in Arnsberg mit Händen, bunten Figuren und dem Begriff Demokratie als Zeichen für Zusammenhalt und Engagement

Arnsberg. Die Stadt Arnsberg hat erstmals den Preis für Demokratie ausgelobt. Er soll zivilgesellschaftliches Engagement sichtbar machen und dazu motivieren, sich aktiv mit Demokratie auseinanderzusetzen und sie zu schützen. Bewerbungen sind noch bis zum 30. September 2026 möglich.

Ausgezeichnet werden vorbildliche Projekte und Aktionen aus folgenden Bereichen:

  • Gesellschaftliches Demokratiebewusstsein, Rechtsstaat und friedliches Miteinander
  • Nachbarschaftliches Zusammenleben und soziale Integration
  • Multikultureller Austausch
  • Engagement gegen Diskriminierung und Rassismus
  • Auseinandersetzung mit Vergangenheit und/oder Rechtsextremismus

Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen, Schulen, Kitas, Vereine, Gruppen, Initiativen, Bürgerbünde, Stiftungen, Netzwerke, Unternehmen, Geschäfte, Selbstständige und ähnliche Akteure aus Arnsberg – sofern kein Gewinnerzielungszweck verfolgt wird. Bei der Bewertung legt eine Jury besonderes Gewicht auf Eigeninitiative, gesellschaftliches Engagement und nachhaltige Impulse. Gefördert werden Projekte, die im Zeitraum vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2026 umgesetzt wurden.

Bewerbungen können bis zum 30. September 2026 beim Bürgermeisterdezernat, Bereich Bürgerdialog/Wahlen, eingereicht werden. Eine Jury wählt anschließend die vier besten Beiträge aus. Die Preisgelder: 1. Platz 4.000 Euro, 2. Platz 2.000 Euro, 3. und 4. Platz je 1.000 Euro.

Die erste Preisverleihung findet beim Neujahrsempfang 2027 statt, danach wird der Preis im dreijährigen Rhythmus vergeben. In den Jahren dazwischen bietet die Stadt Planspiele zur Demokratiebildung an Arnsberger Schulen an.

Weitere Informationen sowie das Online-Bewerbungsformular sind unter www.arnsberg.de/demokratiepreis verfügbar.

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