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Programm zur Umsetzung des Konjunkturpakets II vorgestellt. Rat entscheidet

Bürgermeister Hans-Josef Vogel: "Jetzt muss unsere Stadt in die Hände spucken und nachhaltig in die eigene Zukunft investieren"
 
Arnsberg. Es geht um Arbeitsplätze und Beschäftigung in Arnsberg und der Region; es geht um Gegenkräfte gegen die Finanzkrise, es geht um Investitionen in die eigene Zukunft. Die Verwaltung macht jetzt Druck. Bereits zwei Tage nach Bekanntgabe der Investitionsmittel aus dem Konjunkturpaket II des Bundes, die die Städte und Gemeinden erhalten, legen Bürgermeister Hans-Josef Vogel und Erster Beigeordneter und Kämmerer Johannes Rahmann bereits ein detailliertes Programm zur Umsetzung vor. Vogel: „Wir sind gut vorbereitet. Uns kommt zugute, das wir viele gute Ideen und Konzepte haben.“
Das von der Verwaltung erarbeitete Umsetzungsprogramm enthält zwei Investitionsschwerpunkte: Den ersten Schwerpunkt machen die Investitionen in die Bildungsinfrastruktur aus. Vorrang hat dabei die energetische Sanierung der Gebäude der Schulzentren und großen Schulen, die mit der Verbesserung der Lernumgebung (Mehr Bildung durch Ganztagsangebote und Öffnung von Schule, Farb- und Raumkonzepte etc.) verbunden wird. Für diesen Bereich sollen 5,2 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes eingesetzt werden.
Die Stadt investiert weitere 1,2 Mio. Euro, die bislang als Eigenanteil bei der energetischen Sanierung der Schulgebäude am Berliner Platz vorgesehen waren. Diese Investitionen werden wichtige Impulse für Arbeitsplätze in Handwerk und Mittelstand geben. Die Materialien, die eingebaut werden, werden auch in unserer Region produziert. Der Einsatz neuer energieeffizienter Beleuchtung dient zum Beispiel der Leuchtenindustrie. Diese Investitionen sind nachhaltig. Sie bringen dauerhaft zweifachen Gewinn: CO2-Belastungen werden reduziert und Energiekosten werden eingespart. Den zweiten Investitionsschwerpunkt bilden die Investitionen in die "Infrastruktur". Gemeint sind Städtebau, Informationstechnologien und sonstige Infrastrukturinvestitionen. Straßen fallen nicht darunter.
Es stehen Investitionsmittel aus dem Konjunkturpaket in Höhe von 2,7 Mio. Euro für Arnsberg zur Verfügung. Hier herrschen klare Vorstellungen bei Bürgermeister und Kämmerer, aber noch keine klaren Vorstellungen bei Bund und Land, die diese gegenwärtig schaffen. Die Verwaltung schlägt daher klare Schwerpunkte vor: Investitionen, die Arnsberg als regionales Zentrum sichern, modernisieren und stärken, die den Wandel zur wissensbasierten Wirtschaft unterstützen und die der Entwicklung der Stadt als Ganzes dienen. Sobald Klarheit auf Bundes- und Landesebene besteht, kann es auch hier losgehen.
Bürgermeister Vogel fasste die Arbeit gegen die Finanzkrise zusammen: „Jetzt muss Arnsberg in die Hände spucken und nachhaltig in die eigene Zukunft investieren!“ 

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