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Möhnekatastrophe jährt sich zum 66.Mal

In der Nacht zum 17. Mai 1943 kam es im Möhnetal zu einer schrecklichen Tragödie. Eine Bombe der Royal Airforce traf die Möhnetalsperre und riss 1285 Männer, Frauen und Kinder in den Tod. Die Möhnetalsperre versorgte schon damals u. a. das Ruhrgebiet mit Trinkwasser. Die Zerstörung des Möhnedamms durch die britischen Lancaster-Bomber sollte die Wasserversorgung abschneiden. Die Sorpetalsperre hielt einen ähnlichen Angriff stand.
Die Leichen der Menschen, die in den Fluten starben wurden am Totenberg in Neheim angespült. Daher erhielt dieser Berg seinen Namen. Die Toten wurden in der Kirche Johnannes Baptist in Neheim (Sauerländer Dom) aufgebahrt. Einer von Ihnen war ein Pfarrer aus einem Ort an der Möhne, der bis zum Untergang die Glocken seiner Kirche leutete um andere Menschen vor der herannahenden Flut zu warnen. Selbst in Neheim flüchteten viele Menschen noch auf die naheliegenden Hügel der Stadt. 181 Neheimer Bürger und 724 Zivil- und Kriegsgefangene fanden auf dem Möhnefriedhof ihre letzte Ruhe. Vor dem Neheimer Dom auf der Fußgängerzone in der Nähe des Glockenspiels erinnert ein Denkmal an die vielen Toten und mahnt zum Frieden und Verständigung.

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