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Wie Schützenvereine entstanden

Die Schützenfestsession ist eröffnet. Bald finden wieder die großen Schützenfeste wie das Neheimer Schützenfest, das Jubiläumsjägerfest und das Hüstener Schützenfest, sowie die kleineren Schützenfeste in den einzelnen Stadtteilen und Dörfern statt. Die Schützenfeste haben vor allem im Sauerland eine lange Tradtion. Aber woher kommt der Brauch "den Vogel von der Stange zu holen"?
Die Schützenvereine wurden häufig gegründet um die Städte und Dörfer des Sauerlandes vor Plünderungen zu schützen. Die Schützenvereine des Mittelalters waren also eine Art Bürgerwehr. Kaiser Heinrich I. erließ bereits im Jahr 924 das "Gesetz zur Wehrverfassung der Städte", womit die Schützen offizieller Teil der Stadtverteidigung werden konnten. Der Schützenverein St. Johannes Baptist wurde 1607 gegründet und ist damit der älteste Verein Neheims. Schon damals wurden Musterungen und Übungen zusammen mit Umzügen gestaltet. Dazu wurden damals wie heute auch befreundete Gemeinden und Stadtoberhäupter eingeladen. Damals wie heute wurde der Vogel abgeschossen nur das es sich früher auch mal um einen echten gehandelt hat. Mit der Zeit wurden die Schützen nicht mehr zum Schutz der Städte und Dörfer gebraucht, das sie von anderen militärischen Einheite abgelöste wurden. Die Schützefeste blieben aber vor allem im Sauerland eine feste Tradition getreu dem Motto: Glaube, Sitte, Heimat. Also "Holdrio" Euch Schützen.

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