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Historischer Roman „Kreuzblume“ spielt teilweise in Arnsberg

kreuzblumeEigentlich spielt der historische Roman „Kreuzblume“ von Andrea Schacht in Köln, aber auch unsere Heimatstadt kommt in dem nunmehr als Taschenbuch erschienen Roman vor.Der Roman spielt zur Zeit der Koalitionskriege (1792 bis 1815) und der Wende zum 19. Jahrhundert. Die Koalitionskriege waren eine kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und seinen europäischen Gegnern. Sie wurden durch die Französische Revolution hervorgerufen.
In dem Buch die „Kreuzblume“ flüchtet der Patenonkel, der männlichen Hauptperson Cornelius, der Domkapular Hermann von Waldeck, zusammen mit der hohen Geistlichkeit von Köln nach Arnsberg, wohin auch die Schätze des Kölner Doms kurz vor Einmarsch der Franzosen verbracht worden waren. Später kommt auch die weibliche Hauptperson, Antonia nach Arnsberg. Dort lernt sie einen Mönch aus dem Kloster Wedinghausen kennen, der ihr ebenfalls davon erzählt, dass 1794 der Kölner Domschatz inklusive der Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Wedinghausen kam. Er erzählt, ein Teil davon wäre geraubt und ein Teil woanders hingebracht worden.Die Gebeine der Heiligen Drei Könige aber überstanden das Exil in Arnsberg eingemauert im Hochaltar der Abteikirche. Als die Hauptperson Antonia im Jahre 1803 nach Arnsberg kommt es zur Säkulation des Klosters Wedinghausen.Die Säkularisation meint die Auflösung von Kirchengütern infolge des Reichsdeputationshauptschlusses von 1803, der auf die militärischen Erfolge Napoléon Bonapartes zurückgeht. Durch die Verschiebung der französischen Ostgrenze Richtung Westen mussten deutsche Staaten ihre linksrheinischen Gebiete abgeben. Als Entschädigung dafür wurden ihnen im Reichsdeputationshauptschluss von 1803 die kirchlichen Reichsstände und die Reichsstädte zugeschlagen.Auch der mit Antonia befreundet Mönch muss der Kloster Wedinghausen verlassen.In Wirklichkeit verließen ein Apt und 24 Chorherren das Arnberger Kloster. Damit endete eine 630jährige Klostertradition in Arnsberg.
Aber natürlich geht es in dem Roman „die Kreuzblume“ nicht nur um historische Gegenheiten, sondern auch um Mut, Geschicklichkeit und Liebe.

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