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Verdacht auf Meningokokken-Erkrankung in Arnsberg

Arnsberg.

Ein Kind aus einer Kindertageseinrichtung in Arnsberg hat sich am Wochenende mit Verdacht auf eine Meningokokken-Erkrankung in ärztliche Behandlung begeben. Das Gesundheitsamt wurde informiert.

Als erste Maßnahme hat das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen ermittelt, die eine vorbeugende Behandlung mit einem Antibiotikum erhalten sollen. Die Stadtverwaltung hat die Einrichtung vorsichtshalber bis Dienstag geschlossen.

Meningokokken sind Bakterien, die Erkrankungen wie Hirnhautentzündungen (Meningitis) und Blutvergiftungen auslösen können. Sie werden von Mensch zu Mensch durch eine „Tröpfchen-Infektion“ übertragen. Diese „Tröpfchen-Infektion“ ist beispielsweise durch Husten, Niesen, Küssen oder auch durch das gemeinsame Benutzen von Gläsern möglich.

Die Meningokokken-Erkrankungen haben ein auffallend verlaufendes Krankheitsbild mit schwerstem Krankheitsgefühl und Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost oder Schwindel. Gelegentlich kommt es auch zu ausgedehnten, zunächst flohstichartigen dann flächenhaften Hautblutungen. Die Inkubationszeit beträgt zwei bis zehn Tage.

Da die Keime gewöhnlich außerhalb des Körpers rasch absterben, ist für eine Infektion ein enger Kontakt mit der Übertragung von Nasen-Rachen-Sekreten von einem Keimträger oder einem Erkrankten erforderlich. Ein Zusammentreffen von Menschen ohne engen Kontakt führt in der Regel nicht zu einer Ansteckung.

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