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Kunst und Kirche – Schockierendes aus Moosfelde

Neheim. Moosfelde, Kirche und moderne Kunst. Wenn das mal gut geht!
Moosfelde ist nicht Florenz und nicht Kassel. Wer in Moosfelde Kunst ausstellt, geht bewusst ein Risiko ein und kann nur scheitern oder siegen. Genau so haben sich das die Macher vor zehn Jahren auch gedacht. Damals wollten sie Moosfelde endlich mit positiven Schlagzeilen in der Presse sehen und gingen absichtlich gleich aufs Ganze: Moderne Kunst sollte in einer Kirche präsentiert werden. Zwiespältig und fürs Sauerland zumindest skandalträchtig war ihr Vorhaben, ein Versuch, die Kirchengemeinde zu öffnen, eingefahrene Gleise zu verlassen und neue Sichtweisen anzuregen.
Schockierend oder längst alltäglich das ganze? Josef Epping berichtet Montag, 04.10.2010, 18:30 – 20:00 Uhr in Moosfelde, Gemeindezentrum St.-Elisabeth über die Jahre 1997 – 1999, die Irritierten und viele Verstörten, die sich fragten: Darf man so etwas überhaupt, einen Kirchenraum mit den Perspektiven der modernen Kunst konfrontieren?
Der Referent erinnert an die Ausstellungen von damals und will eine neue Auseinandersetzung mit dem Thema „Kunst in der Kirche“ anstoßen. Im Rahmen des Abends werden zahlreiche Werke aus den drei Ausstellungen im Bild und als Original gezeigt.
Positives ist durch die Aktionen wenigstens herumgekommen: Das Image von Moosfelde hat sich tatsächlich gebessert, mit der modernen Kunst hat man sich zwischenzeitlich arrangiert oder findet sie sogar zum Stadtteil passend.

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