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Besondere Wohnvorstellungen im Alter? Befragung durch Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung

 

Arnsberg. Welche Wünsche haben Ältere an ihre Wohnung und das Wohnumfeld? Ist der Wohnungsbestand, der zum größten Teil aus der Nachkriegszeit stammt, für die Bedürfnisse der steigenden Anzahl älterer Menschen geeignet? Mit welchen Angeboten sollen  Gemeinden und Wohnungswirtschaft reagieren? Antworten auf diese und weitere Fragen möchte das ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung mit Sitz in Dortmund und einem Büro in Aachen – durch die Befragung „Wohnen im Alter 60+“ erhalten. Die Befragung findet in den nächsten Tagen in Arnsberg und Dortmund statt.
Arnsberg muss sich, wie viele weitere Regionen Deutschlands auch, auf einen künftig deutlich ansteigenden Anteil älterer Bürgerinnen und Bürger einstellen. Die Stadt Arnsberg unterstützt daher die Befragungsaktion des ILS und wählte zufallsgesteuert 1.500 Adressen von Personen aus allen Stadtteilen und Dörfern aus, die älter als 60 Jahre sind. Diese erhalten in den nächsten Tagen einen Fragebogen mit Fragen zur eigenen Wohnsituation und zu zukünftigen Wohnvorstellungen. Die Befragungsaktion wird anonym durchgeführt.
Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig. „Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere  Arbeit unterstützen und den Fragebogen möglichst vollständig beantworten“, so Andrea Berndgen-Kaiser vom Forschungsfeld „Gebaute Stadt“ im ILS. Sie sichert eine anonyme Auswertung unter Beachtung der Datenschutzbestimmungen zu. Nach der Auswertung werden alle erhobenen Daten gelöscht und die Fragebögen vernichtet. Interessante Erkenntnisse erhofft sich das ILS auch aus dem Vergleich der Auswertungsergebnisse mit der gleichen Untersuchung, die das Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) vor kurzem in Dresden und Döbeln durchführte. Die Ergebnisse der Untersuchung in Arnsberg und Dortmund werden voraussichtlich Anfang 2012 vorliegen und dann auch in Arnsberg vorgestellt werden. Für Rückfragen stehen vom ILS Frau Berndgen-Kaiser, Tel: 0241/409945-17 bzw. [email protected] oder von der Stadt Arnsberg Frau Dräger-Möller, Tel. 02932/ 201 1409 bzw. [email protected] zur Verfügung.

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