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Kanal- und Straßenbau in 2014: Planungen im Arnsberger Stadtgebiet

Arnsberg. In den letzten Tagen erhielten die Anwohner der Straßen „Totenberg“/“Am Wiedenberg“ in Neheim, „Zum Gerichtsberg“ in Arnsberg und „Schmale Trift“ und „Am Bildstock“ in Hüsten Post von den Stadtwerken Arnsberg. Darin kündeten die Stadtwerke für 2014 umfangreiche Straßen- und Kanalbauarbeiten sowie Arbeiten an den Wasserleitungen an.

Totenberg/Am Wiedenberg: Die im Frühjahr/Sommer 2013 durchgeführte nachmalige Inspektion der öffentlichen Abwasserkanäle im Stadtbezirk Neheim zeigt in diesen Straßen ein teilweise dramatisches Schadensbild. Die vorhandene Kanalisation stammt zu großen Teilen noch aus den Jahren um 1935. Die Kanalrohre weisen starke Betonkorrosion und Rissbildung im gesamten Straßenabschnitt auf, wodurch ein sicherer Abwasserbetrieb nicht mehr gewährleistet werden kann. Die Schadenshäufung macht ein unverzügliches Handeln im Sinne des Gewässerschutzes unbedingt notwendig. Die Stadtwerke Arnsberg – Stadtentwässerung – haben daher die Planungen zur Kanalerneuerung zügig vorangetrieben.
Die nun geplanten Maßnahmen sehen die komplette Erneuerung der öffentlichen Kanäle im Straßenkörper der Straße Totenberg von Möhneufer bis zum Wendehammer am nördlichen Ende der Straße sowie die Erneuerung der Kanalisation in der Straße Am Wiedenberg auf den unteren 130 m vor. Außerdem werden im gesamten Bauabschnitt die Grundstücksanschlussleitungen vom Hauptkanal bis zur Grundstücksgrenze komplett erneuert. Nach Abschluss der Kanalbauarbeiten wird die Straße auf voller Breite von 5,50 m zwischen den Bordsteinen erneuert. Diese Baumaßnahme wird etwa acht bis neun Monate dauern. Für die ständige Erreichbarkeit der Grundstücke im Umfeld der Baustelle wird unter anderem für die Dauer der Bauzeit eine „Notzufahrt“ vom Wendehammer der Straße „Totenberg“ bis zur Werler Straße hergerichtet. Damit kann sichergestellt werden, dass die Baustellenanlieger regelmäßig ihre Grundstücke mit dem Auto erreichen können. Gleiches gilt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst.
Zum Gerichtsberg: In der schmalen Anliegerstraße sind sowohl umfangreiche Kanalbauarbeiten der Stadtwerke an den Abwasserleitungen aus den frühen 50er Jahren des vorherigen Jahrhunderts, wie auch die Erneuerung der Gasleitung durch RWE Westnetz notwendig. Kanäle und Gasleitungen werden dabei einschließlich der Hausanschlüsse komplett erneuert. Während der Bauphase wird es für einige Grundstücke zeitweise nicht möglich sein, mit dem Auto heranzufahren. Hier werden von der Bauleitung frühzeitig Hinweise zu den Einschränkungen gegeben. Dennoch sind zum überwiegenden Teil die Grundstücke jederzeit erreichbar. Zum Abschluss der Tiefbauarbeiten wird die Straße in kompletter Breite mit entsprechend technisch notwendigem Aufbau erneuert.
Schmale Trift/Am Bildstock: Die Fahrbahnen dieser Straßen befinden sich in einem desolaten Zustand. Hinzu kommt, dass sowohl die Kanalisation als auch die Wasserleitung und in Teilbereichen auch die Gasleitung einschließlich der Hausanschlussleitungen erneuert werden müssen. Die Entwässerung stammt noch aus dem Jahre 1950 und ist sowohl baulich wie betrieblich in einem sehr schlechten Zustand. Nur ein kleiner Teilbereich der Kanalisation im Einmündungsbereich zum Müscheder Weg ist neueren Datums und muss folglich nicht saniert werden. Die Anlieger haben größtenteils die Möglichkeit, während der Bauphase ihr Grundstück mit dem Fahrzeug zu erreichen. Nur in den Zeiten, in den die Tiefbauarbeiten unmittelbar vor den Grundstücken stattfinden, müssen die Fahrzeuge außerhalb der Baustelle abgestellt werden.
Für die Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten in den genannten Straßenabschnitten bitten die Stadtwerke um Verständnis.

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