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Container-Wohnanlage bietet Raum für Geflüchtete - Arnsberg | Neheim | Hüsten NEWS
Ukrainian families searching shelters. Victims of war terrors looking for safety
Ukrainian families searching shelters. Victims of war terrors looking for safety

R.D.M. Arnsberg GmbH stellt kostenfrei Grundstück zur Verfügung

Arnsberg. Der Krieg in der Ukraine hält seit mehr als drei Monaten an, die weitere Entwicklung ist ungewiss – um weiterhin kurzfristig auch größere Gruppen Geflüchteter aufnehmen zu können, hatte die Stadt Arnsberg nach einem gültigen Ratsbeschluss vor einigen Wochen deshalb eine Container-Wohnanlage angemietet und bestellt. Diese wird voraussichtlich im Juli geliefert und dank der großzügigen Unterstützung des Unternehmens R.D.M. Arnsberg GmbH auf dem „Alten Holzplatz“ an der Hellefelder Straße aufgebaut und für eine Inbetriebnahme vorbereitet.

Der Betrieb der Container ist zunächst für ein Jahr vorgesehen und versetzt die Stadt Arnsberg in die Lage, kurz- und auch längerfristig für die Aufnahme von Menschen aus der Ukraine und anderen Ländern gut und verantwortungsvoll vorbereitet zu sein. Insgesamt können in der Wohnanlage bis maximal 96 Geflüchtete untergebracht werden.

R.D.M. Arnsberg GmbH stellt zur Errichtung der Anlage kostenfrei das Gelände des „Alten Holzplatzes“ zur Verfügung. Schon in den ersten Gesprächen hat das Unternehmen seine Hilfsbereitschaft erklärt und unkompliziert den Weg für das Vorhaben bereitet. „An dieser Stelle möchten wir ausdrücklich Thomas Bock, Geschäftsführer R.D.M. Arnsberg GmbH, danken, der ohne großes Aufsehen die nötigen Absprachen mit uns getroffen und den Vertrag abgestimmt hat. Einen geeigneten Standort für so eine Wohnanlage zu finden, an dem alle nötigen Rahmenbedingungen vorhanden sind, ist alles andere als einfach. So haben wir an dieser Stelle eine sehr wichtige und großzügige Unterstützung seitens R.D.M. erfahren“, erläutert Bürgermeister Ralf Paul Bittner.

Rund 800 Ukrainer*innen sind seit Beginn des Ukraine-Kriegs in Arnsberg angekommen, von denen aktuell rund 690 Menschen weiterhin in der Stadt untergekommen sind. Das Thema Unterbringung ist bei großen Fluchtbewegungen in den Kommunen vor Ort immer akut, doch in Arnsberg konnten in kürzester Zeit dank der guten Zusammenarbeit mit privaten und gewerblichen Eigentümern sowie dem Klinikum Hochsauerland gute Lösungen geschaffen werden. Insgesamt wurden in den vergangenen Wochen 21 städtische Wohnraumangebote in Neheim, Hüsten, Oeventrop und Arnsberg ermöglicht.

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