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Foto: Stadt Arnsberg

Am Freitag, 25. August, haben sich die Verwaltungen der Städte Arnsberg und Sundern für einen gemeinsamen Austausch im Sunderner Rathaus getroffen. Auf Initiative der Bürgermeister Klaus-Rainer Willeke und Ralf Paul Bittner sind rund 50 Mitarbeitende aus den Fachbereichen beider Stadtverwaltungen zu einem Austausch- und Arbeitstreffen zusammengekommen. Der erste Städtetag hat im Jahr 2022 stattgefunden und soll künftig jährlich fortgeführt werden.

Unter dem Motto “Interkommunale Zusammenarbeit angesichts neuer Herausforderungen” wurden in fünf Arbeitsgruppen einen Tag lang intensive Gespräche geführt. Im Fokus standen dabei die Themen:

Daseinsvorsorge durch Stärkung der Kommunalverwaltung, Klimaneutralität und Energieversorgung, Resilienz gegen Folgen des Klimawandels, Migration und Integration sowie Krisenmanagement der Städte. Inhaltlich ging es in den Arbeitsgruppen um ähnliche Herausforderungen beispielsweise bei der Kommunikation in Krisenfällen und bei der Unterbringung von Menschen auf der Flucht und damit verbunden die Akzeptanz der Bevölkerung.

Die Teilnehmenden der Arbeitsgruppe zur Migration und Integration zeigten sich positiv, dass der Austausch beider Abteilungen nicht nur weitergeht, sondern auch verstetigt wird. So soll es regelmäßige Treffen zur interkommunalen Zusammenarbeit im Bereich Schule und Kita geben. Im Bereich der Jugendarbeit funktioniert bereits eine sehr gute Zusammenarbeit, ebenso im Bereich der Stadtplanung.

Die Überlegungen zur Klimafolgenanpassung in beiden Städten ähneln sich; die Krisenbewertung aus den Folgen des Klimawandels soll noch mehr gestärkt werden. Auch ein Wissenstransfer zum Pilotprojekt “Smart City” wird angestrebt.

“Arnsberg und Sundern arbeiten bereits in vielen Bereichen vertrauensvoll und kompetent zusammen. Es hat sich gezeigt, dass es bereits eingespielte Teams beider Stadtverwaltungen gibt. Das macht es uns leichter, insbesondere in aktuell herausfordernden Zeiten, unmittelbar und unkompliziert zusammenzuarbeiten, zu unterstützen und voneinander zu lernen und zu profitieren. Arnsbergs Bürgermeister Ralf Paul Bittner ergänzt: “Die Städte Arnsberg und Sundern haben gemeinsam eine große Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger, die oftmals mit beiden Städten verbunden sind – indem sie zum Beispiel in der jeweiligen Nachbarstadt arbeiten, dort einkaufen, im Verein aktiv sind oder zum Arzt gehen. Von daher ist es nur sinnvoll gemeinsame Herausforderungen als Chance zu begreifen und diese interkommunal mit geballten Kräften anzugehen.”

Nach der Vorstellung der Arbeitsgruppen-Ergebnisse waren sich die Bürgermeister beider Städte am Ende des Tages einig: Im Gespräch bleiben, vernetzen und gemeinschaftliche Herausforderungen anpacken sind wichtig, um die Verwaltungen insbesondere in krisengeprägten Zeiten zukunftsfähig und nachhaltig aufzustellen.

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