Falschgeld in Arnsberg
Bild mit KI erstellt

Arnsberg. Am Dienstag kam es in einem Supermarkt in Arnsberg zu einem Polizeieinsatz. Nachdem dort zwei Personen versucht hatten, mit Falschgeld zu bezahlen, wurden die Angestellten auf die verdächtigen Scheine aufmerksam und verständigten die Polizei.

Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei den Verdächtigen um einen 36-jährigen Mann aus Serbien und eine 41-jährige Frau aus Arnsberg. Im weiteren Verlauf konnte noch eine weitere 20-jährige Frau aus Arnsberg als mögliche Tatbeteiligte ermittelt werden. Beamte der Wache Arnsberg nahmen den 36-Jährigen noch im Supermarkt fest. Im Verlauf der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass es im Bereich Arnsberg am selben Tag bereits zu mehreren Bargeldzahlungen mit Falschgeld gekommen ist. Bislang wird von einem mittleren dreistelligen Falschgeldbetrag ausgegangen. Das Fachkommissariat für Finanzdelikte hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen. Nach jetzigem Kenntnisstand ist davon auszugehen, dass noch weitere unechte Geldscheine im Bereich Arnsberg oder auch darüber hinaus im Umlauf sind.

Es ist nicht auszuschließen, dass in weiteren Geschäften oder auch bei Bargeldzahlungen im privaten Bereich Falschgeld genutzt worden ist. Nach einer ersten Bewertung sind die „Blüten“ nur schwer von echten Geldscheinen zu unterscheiden. Der Festgenommene wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Bei Verdachtsfällen oder Hinweisen auf weitere Täter bittet die Kriminalpolizei, sich bei der Polizeiwache in Arnsberg unter der Telefonnummer 02932-90200 zu melden. Darüber hinaus nimmt jede örtliche Polizeiwache Angaben hierzu entgegen.

Die Polizei im Hochsauerlandkreis weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Inverkehrbringen von Falschgeld strafbar ist und zwar unabhängig davon, ob es selbst hergestellt oder anderweitig beschafft bzw. erhalten worden ist. Auch ein mögliches Opfer könnte sich unter Umständen strafbar machen, wenn z. B. in einem Geschäft mit einem unechten Geldschein bezahlt wird. Falschgeld ist je nach „Qualität“ nicht leicht zu erkennen. Daher Handeln Sie nach dem Motto „Fühlen, Sehen, Kippen“.

Einzelheiten zur Falschgelderkennung erhalten Sie unter folgen-dem Link:
https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/fuehlen-sehen-kippen-so-erkennen-sie-falschgeld/

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