Symbolbild zur Kriminalstatistik im Hochsauerlandkreis: Eine Infografik zeigt den Rückgang registrierter Straftaten von 2013 bis 2025 sowie Hinweise zu Aufklärungsquote, Wohnungseinbrüchen und Gewaltkriminalität.

TL;DR – Das Wichtigste in wenigen Zeilen

  • Die Polizei registrierte im HSK 2025 rund 12.300 Straftaten – etwa 17 Prozent weniger als 2013 (14.777). Die Aufklärungsquote stieg im selben Zeitraum von 57 auf über 60 Prozent.
  • Wohnungseinbrüche sind seit dem Höhepunkt 2015 um rund 60 Prozent gesunken. Die Gewaltkriminalität ist dagegen real gestiegen (+40 Prozent seit 2013) – sie macht aber nur etwa vier Prozent aller Straftaten aus.
  • Die Zahlen zeigen nur das Hellfeld (angezeigte Taten); die Fallzahlen ab 2024 sind wegen der Cannabis-Teillegalisierung nur eingeschränkt vergleichbar.
  • Der Anstieg der Gewaltkriminalität hat laut BKA mehrere Ursachen: höhere Anzeigebereitschaft bei Sexualdelikten, Nach-Corona-Effekte, Inflation. Tatverdächtige ohne deutschen Pass sind überrepräsentiert (HSK 2025: 26,5 Prozent) – die Forschung erklärt das vor allem mit Altersstruktur und Lebenslagen, nicht mit der Herkunft.
  • Dass Kriminalität dennoch als steigend empfunden wird, ist ein gut erforschter Effekt: Das Lagebild der meisten Menschen entsteht aus Medien und Social Media – und die berichten massiv überproportional über Gewalt.

Arnsberg/Hochsauerlandkreis. Wer Nachrichten und soziale Medien verfolgt, kann leicht den Eindruck gewinnen, die Kriminalität nehme immer weiter zu. Die amtlichen Zahlen für den Hochsauerlandkreis erzählen eine andere Geschichte: Die Polizei registriert heute deutlich weniger Straftaten als noch vor gut einem Jahrzehnt – und klärt einen größeren Anteil davon auf. Eine Auswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) von 2013 bis 2025 durch neheim-huesten.de.

Der Trend: 17 Prozent weniger Straftaten seit 2013

Im Jahr 2013 erfasste die Polizei im Hochsauerlandkreis 14.777 Straftaten. Im Jahr 2025 waren es 12.279 – ein Rückgang um rund 17 Prozent. Bezogen auf die Einwohnerzahl sank die sogenannte Häufigkeitszahl von etwa 5.600 auf rund 4.700 Straftaten je 100.000 Einwohner. Zum Vergleich: Bundesweit lag die Häufigkeitszahl 2025 bei 6.591 – der HSK bleibt damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

Der Verlauf ist dabei kein gleichmäßiger Abstieg. Nach dem Höchstwert 2013 sanken die Fallzahlen bis 2017 auf etwa 12.300, stiegen 2018 kurz an und erreichten im Corona-Jahr 2021 mit 11.703 Fällen ihren Tiefpunkt – Lockdowns und geschlossene Innenstädte bedeuteten schlicht weniger Tatgelegenheiten. 2022 und 2023 kehrten die Zahlen auf das Vor-Corona-Niveau zurück, seit 2024 sinken sie wieder. Den Rückgang um 4,9 Prozent im Jahr 2025 bestätigte die Kreispolizeibehörde bei der Vorstellung ihrer Statistik am 3. März 2026.

Gleichzeitig ist die Aufklärungsquote gestiegen: von 57 Prozent (2013) über ein Tief von 52,9 Prozent (2014/2015) auf zuletzt über 60 Prozent. Der HSK liegt damit über dem Bundeswert von 57,9 Prozent.

(Alle Kreiszahlen: BKA-Kreisdaten der PKS, Tabelle T01, Kreisschlüssel 05958, Berichtsjahre 2013–2025; Bundeswerte: PKS-Bericht 2025 des Bundesinnenministeriums.)

Nicht alles sinkt: Der Blick in die Deliktgruppen

Der Gesamttrend verdeckt gegenläufige Entwicklungen – und die verdienen einen ehrlichen Blick.

Deutlich gesunken ist der Wohnungseinbruch. 2015, auf dem Höhepunkt der bundesweiten Einbruchswelle, zählte die Polizei im HSK 489 Fälle. 2025 waren es 192 – ein Rückgang um rund 60 Prozent. Bessere Sicherungstechnik, Präventionsarbeit und gezielte Ermittlungen gelten als wesentliche Gründe; die Aufklärungsquote von knapp 32 Prozent gehört laut Kreispolizeibehörde zu den höchsten in NRW.

Gestiegen ist dagegen die Gewaltkriminalität. 2013 wurden im HSK 358 Fälle registriert, seit 2023 liegt der Wert stabil um die 500 (2025: 503). Das entspricht einem Anstieg um rund 40 Prozent binnen zwölf Jahren – und passt zum Bundestrend, wo die Gewaltkriminalität 2024 einen Höchststand erreichte und 2025 erstmals wieder leicht zurückging. Wichtig zur Einordnung: Gewaltdelikte machen im HSK etwa vier Prozent aller Straftaten aus, und ihre Aufklärungsquote liegt mit über 80 Prozent weit über dem Durchschnitt.

Woher kommt der Anstieg der Gewaltkriminalität?

Der Anstieg ist real – aber er hat nach dem Forschungsstand, den das Bundeskriminalamt in seinem PKS-Bericht 2025 zusammenfasst, mehrere klar unterscheidbare Ursachen.

Ein Teil ist ein Sichtbarkeitseffekt: Besonders stark gestiegen sind bundesweit die Sexualdelikte (+53 Prozent gegenüber 2019). Hier geht die Forschung von einer Verschiebung vom Dunkel- ins Hellfeld aus – die Strafrechtsreform von 2016, die MeToo-Debatte und mediale Aufmerksamkeit haben die Anzeigebereitschaft deutlich erhöht. Das BKA verweist darauf, dass fast die Hälfte der 2025 erfassten Fälle Tatzeiten in früheren Jahren hat, also nachträglich angezeigt wurde. Mehr Anzeigen bedeuten hier nicht zwangsläufig mehr Taten.

Ein anderer Teil ist real: Als Erklärungsfaktoren nennt der BKA-Bericht die nach dem Ende der Corona-Beschränkungen wieder gestiegene Alltagsmobilität (mehr Begegnungen im öffentlichen Raum bedeuten mehr Tatgelegenheiten – die Anstiege konzentrieren sich auf 2022/2023), die inflationsbedingten Belastungen der Jahre 2022/2023 sowie bei jungen Tatverdächtigen zugenommene psychische Belastungen und Impulsivität. Mit dem Abklingen von Inflation und Pandemie-Nachwirkungen sinken die Zahlen seit 2024/2025 wieder – auch das spricht dafür, dass diese Faktoren tatsächlich eine Rolle spielten.

Welche Rolle spielt Migration?

Diese Frage wird in Diskussionen – auch in den Kommentarspalten – regelmäßig gestellt, deshalb gehört sie transparent beantwortet. Die Daten für den HSK aus den BKA-Kreistabellen: 2025 ermittelte die Polizei im Kreis 460 Tatverdächtige bei Gewaltdelikten, davon 122 ohne deutsche Staatsangehörigkeit – ein Anteil von 26,5 Prozent. Über die Jahre schwankt dieser Anteil zwischen 18,5 Prozent (2013) und gut 36 Prozent (2016); der Anstieg der Gewaltkriminalität seit 2013 geht rechnerisch auf beide Gruppen zurück – die Zahl deutscher Tatverdächtiger stieg von 303 auf 338, die der nichtdeutschen von 69 auf 122.

Damit sind Menschen ohne deutschen Pass gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil überrepräsentiert – im HSK wie bundesweit. Entscheidend ist aber, wie man diesen Befund erklärt. Das Bundeskriminalamt führt die Unterschiede ausdrücklich nicht auf die Herkunft als solche zurück, sondern auf ein Zusammenspiel bekannter Risikofaktoren: An erster Stelle steht die Demografie – unter der nichtdeutschen Bevölkerung sind junge Männer stark überrepräsentiert, und junge Männer sind in jeder Bevölkerungsgruppe die mit weitem Abstand am stärksten belastete Gruppe. Hinzu kommen laut den vom BKA zitierten Studien Flucht- und Gewalterfahrungen, psychische Belastungen, beengte Wohnverhältnisse etwa in Sammelunterkünften sowie in Teilgruppen verbreitetere gewaltlegitimierende Einstellungen. Das sind Risikofaktoren, die Wahrscheinlichkeiten erhöhen – keine Eigenschaften einer Herkunft.

Zwei methodische Punkte gehören ebenfalls dazu: Die PKS zählt Tatverdächtige, nicht Verurteilte. Und die Dunkelfeldforschung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen zeigt seit Langem, dass Taten mutmaßlich nichtdeutscher Täter häufiger angezeigt werden als vergleichbare Taten Deutscher – ein Teil der statistischen Differenz ist also ein Anzeige-Artefakt. Studien, die Alter, Geschlecht und soziale Lage herausrechnen, finden deutlich kleinere Unterschiede.

Kurz gefasst: Die Überrepräsentation in der Statistik ist ein Fakt. Ihre Erklärung liegt nach dem Stand der Kriminologie überwiegend in Altersstruktur und Lebenslagen – nicht in der Staatsangehörigkeit.

Was die Statistik kann – und was nicht

Drei Dinge muss man wissen, um die Zahlen richtig zu lesen.

Erstens: Die PKS zeigt nur das Hellfeld. Erfasst wird, was angezeigt oder von der Polizei entdeckt wird. Laut der bundesweiten Dunkelfeldbefragung SKiD 2024 des Bundeskriminalamts wird etwa nur rund die Hälfte der Wohnungseinbrüche und Taschendiebstähle überhaupt polizeilich bekannt, bei Beleidigungen im Internet ist es rund ein Prozent. Verändert sich das Anzeigeverhalten, verändern sich die Zahlen – ohne dass sich die tatsächliche Kriminalität verändert haben muss.

Zweitens: Die Cannabis-Teillegalisierung verzerrt den Vergleich. Seit dem 1. April 2024 ist der Besitz und Anbau von Cannabis teilweise straffrei. Ein Teil des Rückgangs der Fallzahlen 2024 und 2025 geht schlicht auf weggefallene Strafbarkeit zurück; das BKA weist ausdrücklich darauf hin, dass die Gesamtzahlen dieser Jahre nicht direkt mit den Vorjahren vergleichbar sind.

Drittens: Die Bevölkerungsbasis wurde umgestellt. Die Häufigkeitszahlen basieren bis 2023 auf dem Zensus 2011, ab 2024 auf dem Zensus 2022. Für den HSK ist der Effekt klein, streng genommen entsteht an dieser Stelle aber ein Bruch in der Zeitreihe. Zudem können BKA-Kreisdaten systembedingt minimal von den Zahlen der Kreispolizeibehörde abweichen – im Fall des HSK liegen beide Quellen für 2025 fast exakt beieinander (BKA: −4,87 Prozent, KPB HSK: −4,91 Prozent).

Warum es sich trotzdem nach mehr anfühlt

Bleibt die Frage: Wenn die registrierte Kriminalität im HSK niedriger ist als vor zwölf Jahren – warum fühlt es sich für viele anders an?

Die Kriminologie beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit genau dieser Lücke zwischen gemessener und gefühlter Kriminalität. Der Befund ist erstaunlich stabil: Umfragen zeigen immer wieder, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung von steigender Kriminalität ausgeht – auch in Phasen, in denen die polizeilich registrierten Zahlen sinken. Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) dokumentierte bereits in den 2000er Jahren, dass rund 80 Prozent der Befragten eine deutliche Zunahme der Kriminalität annahmen, obwohl die Hellfelddaten das nicht stützten.

Eine zentrale Rolle spielen dabei die Medien. Da nur eine Minderheit der Menschen selbst Opfer von Straftaten wird, entsteht das Bild vom Kriminalitätsgeschehen überwiegend aus Berichterstattung – und die folgt eigenen Auswahllogiken: Über Gewaltdelikte wird weit überproportional berichtet, über den Alltag rückläufiger Diebstahlszahlen praktisch nie. Ein drastisches Beispiel lieferte die vielzitierte KFN-Studie von Pfeiffer, Windzio und Kleimann: Zwischen 1970 und 1998 ging die Zahl der Sexualmorde an Kindern in Deutschland auf etwa ein Viertel zurück, während sich die Presseberichterstattung über Kindesmissbrauch im selben Zeitraum verachtfachte. Die Bundeszentrale für politische Bildung fasst den Forschungsstand so zusammen: Medien tragen durch Art, Ausmaß und Platzierung ihrer Kriminalitätsberichte zu einem verzerrten Kriminalitätsbewusstsein bei.

Soziale Medien verschärfen diesen Mechanismus. Was früher eine Zeitungsmeldung oder eine Radionachricht war, ist heute ein Dauerstrom aus Blaulicht-Posts, geteilten Fahndungsaufrufen und Nachbarschaftsgruppen-Warnungen – jederzeit verfügbar und durch eigenes Teilen weiterverbreitbar. Die Kriminologische Zentralstelle bewertet soziale Medien inzwischen als zentralen Einflussfaktor für die Entstehung und Verfestigung kriminalitätsbezogener Unsicherheiten. Jeder einzelne Vorfall ist real – aber die Frequenz, mit der er uns erreicht, ist heute um ein Vielfaches höher als zu Zeiten, in denen dieselbe Nachricht einmal in der Lokalzeitung stand.

Eine Einschränkung gehört zur Redlichkeit dazu: Die Forschung unterscheidet zwischen der Einschätzung der Kriminalitätsentwicklung („nimmt Kriminalität zu?“) und der persönlichen Furcht („fühle ich mich bedroht?“). Beim ersten Punkt gilt der Medieneinfluss als gut belegt. Beim zweiten ist das Bild uneinheitlicher – einzelne Studien finden hier keinen klaren Zusammenhang zwischen Mediennutzung und persönlicher Angst. Interessanterweise zeigt die SKiD-Befragung 2024 auch: Das allgemeine Sicherheitsgefühl in Deutschland ist tagsüber hoch, die große Mehrheit fühlt sich in ihrer Wohngegend sicher. Die verzerrte Wahrnehmung betrifft also weniger das eigene Erleben vor Ort als das Bild von der Lage „draußen im Land“.

Fazit

Die nüchternen Zahlen für den Hochsauerlandkreis: weniger Straftaten als 2013, höhere Aufklärungsquote, massiv weniger Wohnungseinbrüche – bei einem realen, wenn auch anteilsmäßig kleinen Anstieg der Gewaltkriminalität. Wer sein Bild der Sicherheitslage aus dem täglichen Nachrichtenstrom bezieht, unterschätzt systematisch, wie viel davon Sichtbarkeit ist – und wie wenig davon Statistik.


Quellen und Daten

  • Bundeskriminalamt: Polizeiliche Kriminalstatistik, Kreisdaten (Tabelle T01 „Grundtabelle – Fälle“), Berichtsjahre 2013–2025, Kreisschlüssel 05958 Hochsauerlandkreis. Abrufbar über bka.de → Statistiken und Lagebilder → PKS → Jahrgang → Kreise Falltabellen. Nutzung mit Quellenangabe „PKS Bundeskriminalamt“ gestattet.
  • Bundesministerium des Innern / IMK: „Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 – Ausgewählte Zahlen im Überblick“, April 2026 (Bundeswerte, Cannabis-Hinweis, Zensus-Umstellung, Gewaltkriminalität im Bundestrend).
  • Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis: Vorstellung der PKS 2025 am 3. März 2026 (Rückgang Inlandsstraftaten −4,91 %, Aufklärungsquote 60,54 %, Wohnungseinbruch 192 Fälle). hochsauerlandkreis.polizei.nrw
  • Bundeskriminalamt: „Sicherheit und Kriminalität in Deutschland – SKiD 2024″, Ergebnisbericht, veröffentlicht 20. April 2026 (Dunkelfeld, Anzeigequoten, Sicherheitsgefühl). bka.de
  • Windzio, M. / Simonson, J. / Pfeiffer, C. / Kleimann, M.: „Kriminalitätswahrnehmung und Punitivität in der Bevölkerung“, KFN-Forschungsbericht Nr. 103, Hannover (Mehrheit glaubt an steigende Kriminalität entgegen Hellfelddaten; Medieneffekte auf wahrgenommene Kriminalitätsentwicklung). kfn.de
  • Pfeiffer, C. / Windzio, M. / Kleimann, M. (2004): „Die Medien, das Böse und wir“, Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform (Sexualmorde 1970–1998 auf ein Viertel gesunken, Berichterstattung verachtfacht).
  • Bundeszentrale für politische Bildung: Dossier Innere Sicherheit, Beitrag „Kriminalitätsfurcht“ (Medien und verzerrtes Kriminalitätsbewusstsein). bpb.de
  • Kriminologische Zentralstelle (KrimZ) / safercity.de: „Der Einfluss von Medien auf die Kriminalitätsprävention“, 2024 (soziale Medien als zentraler Einflussfaktor für kriminalitätsbezogene Unsicherheiten).
  • Tatverdächtigen-Daten Gewaltkriminalität HSK (deutsch/nichtdeutsch): BKA-Kreisdaten T01, Summenschlüssel 892000, Berichtsjahre 2013–2025. Erklärungsfaktoren und Risikofaktoren-Forschung: PKS-Bericht 2025 des BMI/BKA, dort zitiert u. a. Dreißigacker et al. (2023), Kroneberg et al. (2025), Ayano et al. (2024).
  • KFN-Dunkelfeldforschung zum Anzeigeverhalten (Taten nichtdeutscher Tatverdächtiger werden häufiger angezeigt): Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, Schülerbefragungen/Dunkelfeldstudien. kfn.de

Datenauswertung und Grafik: neheim-huesten.de. Die vollständige Zeitreihe (Fälle, Häufigkeitszahl, Aufklärungsquote 2013–2025) steht als CSV zur Verfügung.

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