
Hüsten. Die Aufwertung des Sport-Sole-Parks in Hüsten geht weiter voran. Mit Mitteln des Bundesprogramms ‚Sanierung kommunaler Einrichtungen‘ in Höhe von 2,9 Millionen Euro sowie einem städtischen Eigenanteil von rund 3,1 Millionen Euro laufen derzeit bereits die Sanierungsarbeiten im Stadion Große Wiese. Nun erhält die beliebte Sportstätte eine weitere Attraktion: einen völlig neuen Skatepark. Am Dienstag, 22. September, wurden die bereits laufenden Arbeiten offiziell vorgestellt.
Auf Grundlage einer öffentlichen Ausschreibung hat das Architekturbüro ‚L2 Architekten‘ – Dirk Lücke – den Zuschlag für die Planung erhalten. Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma Karma aus Warburg. Das Investitionsvolumen aus den Gesamtmitteln für den Sport-Sole-Park liegt bei rund 400.000 Euro.
Der in Arnsberg einzigartige und individuell für den Standort geplante Skatepark hat eine Fläche von rund 900 Quadratmetern und wird aus sogenanntem Ortbeton gegossen. Er entsteht auf einer Grünfläche neben dem Kunstrasenplatz und in der Nähe der dort verlaufenden Finnenbahn. Auf dem Baugrundstück stand früher das Forsthaus der Familie Fürstenberg, das vom Eigentümer bereits vor Beginn der Planungen abgerissen worden war. Für die Nutzung der Fläche wurde der bestehende Erbpachtvertrag mit der Stiftung Fürstenberg um dieses Areal erweitert und entsprechend angepasst.

‚Der jetzt im Bau gestartete Skatepark setzt in unserer Stadt neue Maßstäbe. Wir freuen uns mit dem Projekt einmal mehr auf die Bedürfnisse und Wünsche der Jugend bei der Freizeit- und Sportgestaltung ins Arnsberg eingehen zu können und sehen der Fertigstellung des Projektes mit großer Freude entgegen‘, sagte Bürgermeister Ralf Paul Bittner bei der Vorstellung des Projektes.
Für Planung und Bau konnte die Stadt Arnsberg eine Fachfirma gewinnen, deren Inhaber Jan-Niclas Marthiensen selbst begeisterter Skatepark-Nutzer ist und eigene Gestaltungsvorschläge eingebracht hat. Bereits vor Planungsbeginn wurden zudem Gespräche mit Jugendlichen und potenziellen Nutzerinnen und Nutzern geführt, die nach ihren konkreten Wünschen und Vorstellungen befragt wurden. Viele dieser Ideen sind in die Planung eingeflossen. Die Konstruktion macht die Anlage für erfahrene Fahrerinnen und Fahrer attraktiv, berücksichtigt aber auch die Möglichkeiten ungeübter Jugendlicher.
Die vorbereitenden Arbeiten haben bereits begonnen. Mit der Fertigstellung des Skateparks im Sport-Sole-Park Hüsten kann noch bis zum Jahresende 2026 gerechnet werden.




