
Arnsberg. Helle Klassenräume, eine angenehme Raumakustik und zeitgemäße Ausstattung sind wichtige Voraussetzungen für einen guten Schulalltag. Im Jahr 2026 wurden an mehreren Arnsberger Schulen Räume und Gebäudebereiche entsprechend modernisiert. ‚Unsere Schulen sind Orte, an denen täglich viele Menschen lernen, arbeiten und zusammenkommen. Deshalb ist es wichtig, die Gebäude dauerhaft zu erhalten und Schritt für Schritt an die Anforderungen des Schulalltags anzupassen‘, betont Bürgermeister Ralf Paul Bittner.
Ein Schwerpunkt der Maßnahmen lag auf der Erneuerung von Akustikdecken und Beleuchtung. An der St.-Josef-Schule in Bergheim und der Graf-Gottfried-Schule in Neheim wurden Klassenräume entsprechend aufgewertet. Akustikdecken und neue Beleuchtung haben auch die Räume der Grundschule Müggenberg-Rusch erhalten, ebenso die Regenbogenschule in Niedereimer, wo Akustik und Beleuchtung sowohl in Klassenräumen als auch im Foyer erneuert wurden. Dort sind zusätzlich in mehreren Bereichen Decken und Böden saniert worden. Akustikdeckenarbeiten wurden außerdem an den Grundschulstandorten in Moosfelde, Herdringen, Müschede, Holzen und Bruchhausen durchgeführt.
‚Gute pädagogische Arbeit braucht eine geeignete Lehr- und Lernumgebung. Eine gute Raumakustik trägt dazu bei, Lärm zu reduzieren und konzentriertes Arbeiten für Lehrende und Lernende zu ermöglichen‘, erläutert Sebastian Gerke, Leiter des Gebäudemanagements der Stadt Arnsberg.

Auch weitere Schulbereiche wurden 2026 aufgewertet: Die Rote Schule hat an der Nord-West-Seite einen Fensteranstrich erhalten, an der Grundschule Bergheim wurden die Glasbausteine in der Turnhalle durch neue Fenster ersetzt. Der Physikvorbereitungsraum am Laurentianum bekam einen neuen Boden, eine neue Decke, eine erneuerte Beleuchtung und neue Möbel.
‚Ein sicherer und technisch reibungsloser Gebäudebetrieb bindet oft einen großen Teil unserer Ressourcen. Umso mehr freue ich mich über jedes modernisierte Klassenzimmer. Verbesserungen bei Beleuchtung, Akustik und Raumgestaltung sind für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte unmittelbar spürbar‘, ergänzt Sebastian Gerke. Die Maßnahmen wurden in den jeweiligen Gebäuden entsprechend der baulichen Voraussetzungen und des konkreten Bedarfs umgesetzt.
Die im Jahr 2026 abgeschlossenen Arbeiten sind Teil der kontinuierlichen Sanierung und Modernisierung der Arnsberger Schulgebäude. Insgesamt wurden im laufenden Jahr an zwölf Schulstandorten Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 21 Millionen Euro umgesetzt. Dabei wurden sowohl einzelne Räume und Gebäudeteile modernisiert als auch umfangreichere Bau- und Sanierungsprojekte realisiert. Mit den Investitionen trägt die Stadt Arnsberg dazu bei, die vorhandene Schulinfrastruktur dauerhaft zu erhalten und die Gebäude an die Anforderungen des heutigen Schulbetriebs anzupassen.
Bürgermeister Ralf Paul Bittner: ‚Gute Schulen sind die wichtigste Investition in die Zukunft unserer Stadt. Allein für die Jahre 2026/27 sind rund 36 Millionen Euro für unsere Schulen, Sporthallen, Schulhöfe, den OGS-Ausbau und die gesamte Bildungsinfrastruktur vorgesehen.‘ Zum Verständnis weist die Stadt darauf hin: Die im städtischen Haushalt ausgewiesenen Beträge bilden meist nur einen Ausschnitt ab – oft die Mittel für konkrete Planungs- oder Bauabschnitte im aktuellen Doppelhaushalt. Große Schulbauprojekte erstrecken sich dagegen als langfristige Großprojekte über mehrere Jahre.
‚Sowohl in den vergangenen Jahren als auch in den kommenden Haushaltsjahren fließen fortlaufend erhebliche Summen in unsere Bildungseinrichtungen. Meilensteine wie die Neubauten der Grimmeschule und der Grundschule Dinschede oder der umfassende Umbau der Grundschule Mühlenberg – neben zahlreichen weiteren Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an Schulen – zeigen deutlich: Die aktuellen Baumaßnahmen sind kein einmaliges Programm, sondern Teil einer kontinuierlichen, millionenschweren Zukunfts- und Bildungsoffensive unserer Stadt‘, ergänzt Bürgermeister Bittner.




