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Nach Großbrand in Hüsten Entwarnung für die Bevölkerung – Große Massen an Löschwasser verbraucht

Hüsten. Massiv und stark war die Rauchwolke, die in Hüsten in der Bahnhofstraße über dem Gelände der Firma Lukei stand. Die Stadt Arnsberg warnte daraufhin gemeinsam mit der Polizei die Bevölkerung, nicht nach draußen zu gehen, bzw. die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nachdem der Wind den Rauch nach Süden in Richtung Mühlenberg trieb, wurden drei Betriebe evakuiert. Mehrere Personen klagten über Kopfschmerzen oder Übelkeit, im Kulturzentrum am Berliner Platz wurde ein ärztliches Versorgungszentrum eingerichtet. Mittlerweile gibt es wieder eine Entwarnung. Bis auf restliche kleinere Brandnester sind die Löscharbeiten erfolgreich gewesen. Es gibt nur noch eine kleine Rauchentwicklung, so dass nicht mehr von einer grundlegenden Gefahr für die Bevölkerung gesprochen werden kann. Die Anwohner im Bereich des Mühlenberges werden gebeten, bei stärkerem Brandgeruch nach eigenem Ermessen geschlossene Räume aufzusuchen.
Für die umfangreichen Löscharbeiten sind 177 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Malteser Hilfsdienst, Rotes Kreuz in 52 Fahrzeugen im Einsatz gewesen. Durch die enormen Wassermassen, die zum Löschen eingesetzt werden mussten, kann es bis morgen Mittag zu optischen Beeinträchtigung des Wassers in den Haushalten kommen. Dieses Wasser ist nach Auskünften der Stadtwerke Arnsberg gesundheitlich absolut unbedenklich. Bis morgen Mittag werden alle Leitungen durchgespült sein, sodass wieder mit optisch klarem Wasser zu rechnen ist.

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