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Die Polizei des Hochsauerlandkreises warnt vor dubiosen Telefonbefragungen! – Anrufer haben es auf persönliche Daten abgesehen!

Meschede – 26.03.2010 – 12:30 – In den letzten Wochen häuften sich bei der Polizei Hinweise aus der Bevölkerung zu dubiosen Telefonbefragungen. Dabei versuchten die Anrufer, die persönlichen Daten der Angerufenen auszuforschen. Es besteht der dringende Verdacht, dass diese Anrufe häufig in betrügerischer Absicht erfolgen. Das Gespräch beginnt meistens mit der harmlosen Frage, ob der Angerufene noch „weiter“ an einem Gewinnspiel teilnehmen oder einen bestehenden Vertrag kündigen möchte. Um Vertrauen zu erwecken, nennt der Anrufer zwecks Kundendatenabgleich in der Regel Vor- und Nachname sowie die Adresse des Angerufenen. Diese Daten sind meist in jedem Telefonbuch ersichtlich. Werden die genannten Daten am Telefon bestätigt, werden anschließend die Bankverbindungsdaten zum Abgleich abgefragt. Spätestens jetzt sollten die Angerufenen stutzig werden. Die Polizeiliche Beratungsstelle in Meschede warnt eindringlich davor, persönliche Daten, insbesondere die Bankverbindung, am Telefon an unbekannte Anrufer weiterzugeben. Die so erlangten Bankdaten werden meist rücksichtslos genutzt, um unberechtigte Abbuchungen durchzuführen oder lange Vertragslaufzeiten für dubiose Gewinnspielverträge zu initiieren.

Die Polizeiliche Beratungsstelle in Meschede (Tel. 0291/908770) rät bei unerwünschten Werbeanrufen.

– Lassen Sie sich auf Werbeanrufe nicht ein, wenn Sie sich gestört fühlen. Zur Not einfach den Hörer auflegen.
– Geben Sie niemals Ihre Kontonummer am Telefon preis, wenn Sie den Anrufer nicht kennen.
– Notieren Sie sich

Datum und Uhrzeit des Anrufs,
Name des Anrufers und die Rufnummer,
Name des Unternehmens, in dessen Auftrag der Anruf erfolgt,
Grund des Anrufs.
– Im Fall von Kontoabbuchungen sollte sofort gegenüber der eigenen Bank widersprochen werden, damit die Rückbuchung erfolgen kann. Eine Begründung hierfür ist nicht nötig.
– Erstatten Sie eine Anzeige im Falle eines Betruges.

Unerlaubte Telefonwerbung ist gesetzlich verboten und kann seit 2009 von der Bundesnetzagentur mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

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