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innogy Umwelt- und Klimaschutzpreis 2019: Diese Preisträger wurden ausgezeichnet

Arnsberg. Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Arnsberg, Peter Blume, und Johannes Kobeloer als Vertreter des Unternehmens innogy haben am Montag, 2. Dezember, die Preisträger des Umwelt- und Klimaschutzpreis 2019 der Stadt Arnsberg im Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg ausgezeichnet.

Eine Jury bestehend aus Vertretern der Ratsfraktionen, der Verwaltung und des Unternehmens innogy hat unter den diesjährigen Wettbewerbsteilnehmern drei Bewerber prämiert. Der Preis wird in der Regel jährlich vergeben und unterstützt nachhaltige und umweltverbessernde Projekte in Arnsberg. Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 5.000 € vergeben.

Das mit 2.500 € am höchsten prämierte Projekt stammt von der Jugendabteilung des SV Hüsten 09. Der Verein war Veranstalter der bundesweit ersten klimaneutralen U19-Fußballländerspiele des Deutschen Fußballbundes (DFB). Bei der Organisation wurde auf eine konsequente Abfallvermeidung beim Essen- und Getränkeverkauf für die 4.000 Zuschauer gesetzt. Ferner gab es Fair-Traide-Prokukte im Angebot, einen bewachten Fahrradparkplatz vor dem Stadioneingang, eine gezielte Werbung für die Anreise mit dem öffentlichen Personennahverkehr, erhöhte Parkplatzgebühren und einen anschließenden CO2-Ausgleich. Die hier gemachten positiven Erfahrungen flossen in nachfolgende Veranstaltungen der Jugendabteilung mit ein (Abfallvermeidung, Angebot von Obst und anderen regionalen Lebensmitteln).  Mit der Preisvergabe möchte die Jury das Projekt nicht nur würdigen, sondern die Preisträger auch zur Weiterverfolgung und Ausbau des Ansatzes ermutigen. Gleichzeitig ist das Projekt ein Vorbild für vergleichbare Veranstaltungen anderer Vereine.

Der  Kath. Kindergarten Hl. Kreuz und Familienzentrum Schreppenberg wurde für das pädagogische Konzept „Schöpfung bewahren“ ausgezeichnet. Seit vielen Jahren gehören Dinge wie Abfallvermeidung, Wasser- und Stromeinsparung, mögliche Vermeidung von PKW-Verkehr und jährliche Schwerpunktthemen wie der eigene Garten zum Alltag der Einrichtung. Die Gruppen arbeiten in eigenen Beeten. Es gibt Obst- und Nussbäume, Blumenbeete sowie Insektenhotels und Vogelhäuser. Immer wieder wird die Thematik aufgegriffen und im praktischen Tun den Kindern spielerisch vermittelt. Die Jury vergab für dieses Projekt 1.500 €.

Für die „nachhaltig ökologische Bewirtschaftung eines Rinderbetriebes“ wurde der Familienbetrieb „Hof Gordes“ in Hüsten mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 € prämiert.

Die  Stadt  Arnsberg vergibt den  Umweltpreis,  später  den  Klimaschutz–  und Umweltpreis seit  1987. Bereits seit 1999 erfolgt dies in Kooperation mit dem Unternehmen innogy bzw. dessen Vorgängerunternehmen.

Bereits frühzeitig wurde der Gedanke umgesetzt, den Weg einer konventionellen intensiven Landwirtschaft zu verlassen. Der biologisch wirtschaftende Nebenerwerbsbetrieb mit ganzjähriger Weidehaltung ist seit 1996 zertifiziert. Zum Betrieb gehören auch verschiedene Streuobstflächen mit alten Apfelsorten. Hecken und Totholzlager dienen als Nist- und Ruheinseln für allerlei Tiere. Bienen aus den eigenen Bienenstöcken und andere Insekten finden in Blühstreifen und auf den extensiv genutzten Weideflächen während der gesamten Vegetationszeit Nahrung. Schautafeln auf dem Hof erläutern den Besuchern, was zu sehen und entdecken ist.

Hintergrund:

Innogy bietet ihren Konzessionskommunen die finanzielle Unterstützung eines solchen Preises an. In diesem Jahr machen bundesweit mehr als 450 Städte und Gemeinden mit und vergeben in Kooperation mit innogy den Klimaschutzpreis. Insgesamt wurden bereits über 6.000 Projekte ausgezeichnet. Die Bewerbungen gehen direkt an die jeweilige Kommune.

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