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Arnsberger Jugendamt geht mit umfangreichen Fragebogen an die Schulen

Kinder vorm Laptop

Was interessiert die Jugendlichen in der Stadt Arnsberg? Aktion läuft vom 31. Januar bis 11. Februar 2022

Arnsberg. Das städtische Familienbüro möchte wissen, was die Arnsberger Kinder und Jugendlichen in ihrer Freizeit machen, welche Angebote sie nutzen und welche weiteren Wünsche sie haben. Ziel ist, die Angebote der Stadt Arnsberg sowie der Vereine und Gruppen in der Stadt entsprechend den Wünschen und Vorschlägen der Arnsberger Kinder und Jugendlichen anzupassen.
Dazu wurde ein umfangreicher Fragebogen entworfen, der jetzt über die Schulen in der Stadt Arnsberg die Jugendlichen in den Jahrgangsstufen 5, 7, 9 und 11 erreicht. Bereits Ende 2020 war die Umfrage an den Schulen vom Jugendamt gestartet worden, musste jedoch wegen der Corona-Pandemie abgebrochen werden.

Gemeinsam mit Haupt- und Ehrenamtlichen

Für die Erhebung der Antworten haben die Mitarbeiter*innen des Familienbüros gemeinsam mit Haupt- und Ehrenamtlichen aus der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendsozialarbeit 2020 einen umfangreichen Fragebogen erstellt. Er enthält neben Fragen zu Freizeitaktivitäten auch Fragen zu den Themen Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen, Schule, Gesundheit/Wohlbefinden sowie Bekanntheit von Beratungsstellen und anderen Hilfeangeboten. Fragen zur Stadt Arnsberg und der Mediennutzung runden den Bogen ab.

Fragen zur Mediennutzung

Die Befragung findet im Zeitraum vom 31.01.2022 bis 11.02.2022 an allen weiterführenden Schulen in den Jahrgangsstufen 5, 7, 9 und 11 statt. Die Schulen können zwischen Papier- und Onlinefragebögen wählen. Die Schulaufsicht, Schulen und Lehrkräfte unterstützen die Befragung, indem sie es ermöglichen, dass die Beantwortung der Fragen in den Schulklassen durchgeführt wird. Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig und anonym. Die Ergebnisse werden nur zusammengefasst dargestellt, so dass keine Rückschlüsse auf einzelne Befragte möglich sind. Die Auswertung der Fragebögen findet ausschließlich durch den Fachdienst Planung|Qualitätsmanagement des Jugendamtes der Stadt Arnsberg statt. Eine Weitergabe der erhobenen Daten innerhalb der Stadt Arnsberg geschieht nicht und die Fragebögen werden umgehend nach Abschluss des Projektes vernichtet.

Daten werden nach Abschluss vernichtet

Die Befragung bietet den Kindern und Jugendlichen eine Möglichkeit, ihre Wünsche und Interessen zu äußern und sich politisch einzubringen: „Wir wollen zukünftig durch weitere Beteiligungsangebote für Kinder und Jugendliche verstärkt ihre Meinungen zu Themen, die junge Menschen betreffen einholen und in unsere Arbeit einfließen lassen“, sagt Jugendamtsleiter Michael John und nennt z.B. Zukunftswerkstätten, Interviews oder auch kreative Mitmachaktionen. Diese Ergebnisse fließen in den Kommunalen Kinder- und Jugendförderplan ein, der aktuell von Fachkräften der Kinder- und Jugendarbeit erstellt wird und möglichst im Herbst 2022 im Jugendhilfeausschuss beraten sowie beschlossen werden soll und dann bis zum Ende der aktuellen Legislaturperiode gilt.
Chance zur Beteiligung für Kinder und Jugendliche Für die Eltern besteht die Möglichkeit, sich bei Interesse den Fragebogen auf der Internetseite des Familienbüros https://www.arnsberg.de/jugendbefragung anzusehen. Die Internetseite ist auch direkt über den unten angegebenen QR-Code erreichbar. Sollten Eltern nicht damit einverstanden sein, dass ihre Kinder an der Befragung teilnehmen, können sie dies über einen Link auf der Internetseite mitteilen.

Noch Fragen?
Wer darüber hinaus Fragen hat, kann diese gerne per Mail oder telefonisch an Lisa Brücher richten ([email protected], Tel. 02932 201 1538), die für die Durchführung verantwortlich ist.

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