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Ukraine: Stadt Arnsberg im engen Austausch mit Olesno und Alba Iulia

Arnsberg. Ganz Europa ist erschüttert angesichts der Lage in der Ukraine. Bürgermeister Ralf Paul Bittner steht dazu im engen Austausch mit den Partnerstädten im polnischen Olesno und Alba Iulia in Rumänien. Beide Länder unterstützen als unmittelbare Nachbarstaaten der Ukraine aktuell die Menschen, die vor dem Krieg in ihrer Heimat flüchten – so die Botschaft aus den Rathäusern der Städtepartner.

Bürgermeister Ralf Paul Bittner hatte sich umgehend nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine mit einem Schreiben an die Amtskollegen gewandt, seine Solidarität zum Ausdruck gebracht und sich nach der Situation vor Ort erkundigt.

Alba Iulias Bürgermeister Gabriel Plesa berichtet, dass sich innerhalb des Landes sowie der Stadtgesellschaft in kürzester Zeit Hilfsnetzwerke gebildet haben: Unternehmen bieten kostenlose Dienstleistungen zur Unterstützung von Geflüchteten an, Spendenaktionen wurden initiiert und die Stadtverwaltung selbst hat sich organisatorisch auf die Aufnahme von Ukrainer*innen vorbereitet. Ein enger Kontakt bestehe außerdem mit der ukrainischen Gemeinde Lutsk, mit denen seit einigen Jahren Kooperationsbeziehungen existieren. Auch hier wolle man gerne Unterstützung für die Bevölkerung leisten.

„Wir werden so lange helfen, wie es nötig ist!“ – Mit diesem Satz von Olesnos Bürgermeister Sylwester Lewicki wird das große Engagement in der polnischen Partnerstadt deutlich. Auch hier wurden alle relevanten Stellen mobilisiert. Freiwillige, Feuerwehr, Sozialzentrum und Stadtverwaltung setzten derzeit alles daran, sichere Orte zu schaffen, an denen die geflüchteten Menschen zur Ruhe kommen können. Verschiedenste Kampagnen von Schulen, Kindergärten, Pfadfindern und weiteren Einrichtungen haben schon große Hilfen ermöglicht.

Die Stadt Arnsberg wird weiter regelmäßig zur aktuellen Lage mit Oleso und Alba Iulia in Kontakt bleiben. „In diesen Zeiten ist es wichtig, dass Europa zusammenhält. Der kommunale Austausch und die bürgerschaftlichen Netzwerke über Landesgrenzen hinweg sind dafür unerlässlich. Wir werden für unsere Freunde in Europa einstehen und sie nach allen Kräften unterstützen“, betont Bürgermeister Ralf Paul Bittner.

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