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Unfallflucht in Hüsten vorgetäuscht

Die erste Unfallflucht des neuen Jahres in Arnsberg erwies sich als vorgetäuscht. Das Jahr war gerade 90 Minuten alt, als eine 24-Jährige eine Unfallflucht auf der Montessoristraße anzeigte. Ihr silberfarbiger 

Pkw wies im Frontbereich einen erheblichen Schaden auf, zudem fanden die Beamten Fremdspuren, die zunächst auf einen blauen Pkw als Verursacherfahrzeug hindeuteten.
Am 02.01. wurde der Polizei eine Unfallflucht bekannt, bei dem ein am Herdringer Weg parkender blauer Pkw angefahren worden war. An diesem stellten die Beamten silberfarbige Fremdspuren sicher. An beiden Pkw kam es jeweils zu Schäden in Höhe von etwa 2500 Euro.
Das Verkehrskommissariat ging sofort von einem Zusammenhang der angezeigten Unfälle aus. Die Ermittlungen führten schließlich zu dem Geständnis der 24-Jährigen, welche die Unfallflucht am Herdringer Weg und die vorgetäuschte Unfallflucht an der Montessoristraße einräumte.
Sie war nach einer Silvesterfeier in Herdringen mit ihrem PKW auf dem Nachhauseweg, als sie auf glatter Fahrbahn mit ihrem PKW ins Schleudern geriet, gegen den am rechten Fahrbahnrand parkenden blauen PKW prallte und vom Unfallort flüchtete. Die vorgetäuschte Anzeige wegen der Verkehrsunfallflucht zu ihrem Nachteil habe sie aus Angst erstattet. Eine andere Erklärung für ihr Verhalten hatte sie nicht. Gegen die Hüstenerin wird jetzt wegen einer Verkehrsunfallflucht und der vorgetäuschten Straftat ermittelt.

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