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Straftaten in Arnsberg-Neheim

Neheim: 2000 Euro Sachschaden richteten unbekannte Einbrecher in der Nacht zum Donnerstag an einem Sportgeschäft auf der Apothekerstraße an. Beim Versuch in das Geschäft einzudringen scheiterten die Täter an der Eingangstür, die dadurch erheblich beschädigt wurde.

Hinweise zu den Täten bitte an die Polizei in Arnsberg, Tel. 02932/90200.
Neheim: Ohne gültige Fahrerlaubnis und dazu noch mit einem frisierten Mofa-Roller, fuhr am Mittwochmorgen ein 15-jähriger durch die Neheimer Gegend. Auf der Stembergstraße hatte er jedoch Pech, dort stand die Polizei und hielt den jungen Mann an. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der Distanzring entfernt wurde um eine höhere Geschwindigkeit bei dem Moped zu erreichen. Untermalt wurde diese technische Veränderung noch mit einem unzulässigen Sportauspuff. Dadurch erlosch bei dem Mofa-Roller, der mit 25 km/h zugelassen und versichert war, die Betriebserlaubnis.Außerdem besaß der 15-jährige Fahrer nur eine Mofa-Prüfbescheinigung und fuhr daher ohne im Besitz des erforderlichen Führerscheins zu sein. Dem Jugendlichen wurde die Weiterfahrt untersagt und er bekam eine Anzeige.
Die Polizei warnt immer wieder vor solche unerlaubten Leistungssteigerungen. Unter Jugendlichen gilt es meist als Kavaliersdelikt, ein Mofa oder einen Motorroller zu „frisieren“. Tatsächlich ist fahren mit in der Leistung gesteigerten Zweirädern zum einen strafbar, zum anderen auch noch höchst gefährlich.So gilt das Bewegen eines solchen Fahrzeugs als Fahren ohne Fahrerlaubnis, wenn die erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschritten wird. Im Extremfall kann eine Freiheitsstrafe die Folge sein. Durch die technischen Eingriffe verfallen zudem Gewährleistungsansprüche; außerdem erlischt die Betriebserlaubnis für das Mofa oder den Roller.
Hinzu kommt, dass die Fahrzeuge meist nicht auf hohe Geschwindigkeiten ausgelegt sind, vor allem die Bremstechnik den Belastungen nicht gewachsen ist. Bei Rollern ist aufgrund der kleinen Räder die Gefahr der Instabilität bei hohen Geschwindigkeiten besonders groß. So ist das mögliche höhere Tempo allein schon ein zusätzlicher Risikofaktor für die Fahrer. Hinzu kommt, dass die Fahrwerksteile einer wesentlich höheren Belastung ausgesetzt werden, als der Hersteller kalkuliert hat. Laut Experten kann es zu schweren Unfällen wegen der zu schwachen Bremsen kommen, auch die Vorderradgabel kann während der Fahrt brechen.

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