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Gefahrgutunfall in Hüsten -Nachtrag-

Wie bereits berichtet kam es am Donnerstag gegen 13.30 Uhr zu einem Chemieunfall in einem Galvanikbetrieb an der Wagenbergstraße. Nach ersten Ermittlungen kam es im Betrieb zu einer Vermischung von zwei Flüssigkeiten. Bei der anschließenden Reaktion bildeten sich nitrose Gase, welche sich in einer sichtbaren, braun-gelben Wolke ausbreiteten. Die Feuerwehr erschien mit einem Großaufgebot an der Einsatzstelle. Durch das Niederschlagen mit Wasser konnte ein Ausbreiten der Wolke verhindert werden. 22 Menschen kamen mit dem Schadstoff in Kontakt und wurden vor Ort untersucht. 

Fünf Personen wurden daraufhin zu weiteren Behandlungen und Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Die Bevölkerung der umliegenden Firmen und Wohnhäuser wurden sicherheitshalber durch Lautsprecheransagen darauf hingewiesen, die Türen und Fenster verschlossen zu halten. Durch die Sperrung der Bundesstraße B229n zwischen Herdringer Schloss und Autobahn sowie die Sperrung der Autobahnabfahrt Hüsten kam es zu erheblichen Verkehrsstörungen in und um Hüsten. Gegen 16.15 Uhr wurde der Verkehr wieder freigegeben. Die Feuerwehr arbeitete noch bis in den späten Abend an der Sicherung und Entsorgung der Gefahrenstoffe. Mitarbeiter der Bezirksregierung Arnsberg (Amt für Arbeitsschutz) wurden informiert und erschien vor Ort. Durch die Staatsanwaltschaft Arnsberg wurde ein Gutachter zum Unfallort bestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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